Markus Stegmann

dehnt

der weder schlägt
macht parliert und
zementierte
sag und
bleibe
die motorische die
betritt aber federnd
ins Hinterland
Stauseen heisst es
laue Luft kommt schwarze
kommt Nacht
Sediment
schwerelose Pfirsiche im Schlupfloch
liegende Stirnen
gewässert abgelegene
Spuren Büsche verwachte
Bootsspuren alt ausser
im Kauwasser tropfende
Platten schwerer Tiere
metrische Beschläge am
Sperrhahn fürs Frischwasser
Kehle ein
Metronom dehnt das Gestirn
zwischen fort und
Folge davon binden
Fische das letzte Geflecht
welcher Darm schnitt
den Faden

25. März 2009 23:49










Markus Stegmann

gefaltetes

Als wenden zum Mars die fraktionierten
Erlen sich hältern sie ein verflachtes Bitten in
Schwärmen als Gegend mit Hammer und Wasser
geborene pastorale Gewinde am Aussenborder
stärker gefaltetes Gewebe aus Bienenresten
und Beinschienen hatte ausgedacht als läutete
Gras verlängertes Gestein mit der zugebundenen
Pappe die Schilder voran getragenes Buschzeug
gehoben aus den Rinnen und daran geschliffene Zähne
wirkt wie unter Narkose gelenkte Belehnung schon
Frühling daran gezappelte Minuten und Urtiere hatten
sie Kanister als Fallen gestelltes Benzin als Papiermuster
entzündet damit Schwerter darin abzirkeln die
kolossale Vernunft geflachter Stirn aus den in der
Frühe gefischten Augen die Gipfel der Berge blicken
unsere gefühlte Temperatur an Händen gefasst und
die Bügel verbreitern die Erdbefestigungen die Fische

7. März 2009 00:09










Markus Stegmann

Walensee

Verfangst an Walensee genachtete
schriebst blinkt Paestum Lage
als Tochter Sturm verwehte
Tritte zittern griff und verfädelst
östlicher als Seeschwarz
Gegenruder langt
ein Finstersturz
Eis das Wasser Korn
verbodet ans Kinn
achterlich die Verfahrt
Motorschlag so kehrt
merzliche Last schneit
partizipiert das Minuten
senktrechter als Firn
schüttet kolossale
Geburt

16. Februar 2009 22:38










Markus Stegmann

kommende nacht

habichtlose himmel fallen aus den organen der zeit die laue luft im märz
fristet unterm dach im darin eingenisteten stroh vor den krallen der nacht
geschützte brut mit viel zu wenig magenhaut verfroren dann der wind in
grauer farbe gestrichne stirn am nächsten morgen hinter dünner haut aus
warten kocht die suppe mit angehefteten mündern erstaunt stecken die
augen im erbsenbeet und blicken senkrecht zum mond der mit stangen sich
von der erde abstösst und vom wald der sich fürchtet vor der kommenden nacht

6. Februar 2009 12:55