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		<title>L&#214;SUNG AUF DEM FLUSS KIANG</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ko-jin f&#228;hrt westlich ab Ko-kaku-ro, Die Rauch-Bl&#252;ten verschmieren dar&#252;ber den Fluss. Sein Segelboot bekleckst den Himmel. Und nun seh ich nur noch den Fluss, Den tiefen Kiang, der den Himmel erreicht. (nach Ezra Pound nach Rihaku)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ko-jin f&#228;hrt westlich ab Ko-kaku-ro,<br />
Die Rauch-Bl&#252;ten verschmieren dar&#252;ber den Fluss.<br />
Sein Segelboot bekleckst den Himmel.<br />
Und nun seh ich nur noch den Fluss,<br />
Den tiefen Kiang, der den Himmel erreicht.</p>
<p>(nach Ezra Pound nach Rihaku)</p>
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		<title>Die Gewalt der Gedichte</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[The base of all inks and pigments is seawater. Seamus Heaney Ein warmer blauer Sommervormittag, von den h&#246;lzernen Kais an der Liffey schnappten sich M&#246;wen die Brotrinden und weichten sie im Schlammwasser auf, und begl&#252;ckt von der Raffinesse der V&#246;gel schlug Paddy Haughy Mick FitzRoy vor, am Merrion Strand schwimmen zu gehen. Sie kauften Bier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>The base of all inks and pigments is seawater.</em><br />
Seamus Heaney</p>
<p>Ein warmer blauer Sommervormittag,<br />
von den h&#246;lzernen Kais an der Liffey<br />
schnappten sich M&#246;wen die Brotrinden<br />
und weichten sie im Schlammwasser auf,<br />
und begl&#252;ckt von der Raffinesse der V&#246;gel<br />
schlug Paddy Haughy Mick FitzRoy vor,<br />
am Merrion Strand schwimmen zu gehen.<br />
Sie kauften Bier und trotteten zum Zug.</p>
<p>Ein silbernes Flimmern in der Luft,<br />
im Nachbarabteil gestapelt Kartons,<br />
und an den Fenstern vorbei schossen<br />
die M&#246;wen gleichauf mit dem Waggon,<br />
in dem Haughy und FitzRoy durstiger<br />
von Halt zu Halt plauderten &#252;bers Meer,<br />
Nachmittage in ihrer Kindheit am Meer,<br />
Atlantizismus und Gewalt der Gedichte.</p>
<p>Gr&#252;n gewesen war der Himmel immer,<br />
kamen sie mit der Klasse nach Blackrock,<br />
um da auf den Bus zum Strand zu warten.<br />
Umschwirrt von Wespen fragte Paddy:<br />
Warum beschreibst du das nicht mal?<br />
Mick zog an der schwarzen Zigarette,<br />
sie tranken, sie summten, es war hei&#223;.<br />
Der Bus stand da, M&#246;wen auf dem Dach.</p>
<p>Ein Spiegel aus Gold &#252;berm Asphalt,<br />
durch den die Jungen, die sie mal waren,<br />
und die Toten, die sie begraben hatten,<br />
wankten zu dem leeren Bus. Haughy klopfte,<br />
und die T&#252;r flog auf – Wann f&#228;hrst du?<br />
Der Fahrer g&#228;hnte, ob das da FitzRoy sei,<br />
der Dichter, und als sich der verneigte,<br />
sprang der Motor an und starteten die V&#246;gel.</p>
<p>Album (9), 2006</p>
<p>*</p>
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		<title>Empathie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 22:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast Recht, lieber Thorsten, in meinem Text vermische ich Problemfelder und stosse so leider nicht auf des Pudels Kern. Hier liegt wohl auch die Krux meiner Ausgangsposition: ich wuenschte, es gaebe so einen Kern, eine gesellschaftliche Stellschraube, die zu justieren waere, um Exzesse zu verhueten, indem man deren Voraussetzungen bekaempft. Stattdessen gibt es solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht, lieber Thorsten, in meinem Text vermische ich Problemfelder und stosse so leider nicht auf des Pudels Kern. Hier liegt wohl auch die Krux meiner Ausgangsposition: ich wuenschte, es gaebe so einen Kern, eine gesellschaftliche Stellschraube, die zu justieren waere, um Exzesse zu verhueten, indem man deren Voraussetzungen bekaempft. Stattdessen gibt es solche Schrauben die Menge, und viele davon sind so locker, dass man eigentlich nur staunen kann, dass nicht noch oefter noch Schlimmeres geschieht.<br />
Der Hinweis auf den zum Teil hysterischen Umgang mit kindlichen Aggressionen ist richtig. Leugnung des aggressiven Potenzials bringt nichts. Dass ein Mensch lernen kann, es zu steuern, darf man aber als erwiesen betrachten. Temperament ist Veranlagungssache, Verhaltensweisen werden abgeschaut und eingeuebt. Kleine Jungen (und auch manche kleinen Maedchen) &#8220;pruegeln&#8221; sich seit Menschengedenken und werden das auch kuenftig tun, das praedestiniert sie nicht zu Gewalttaetern. Unangemessen reagierende Kindergaertnerinnen schaffen das aber auch nicht. Vielleicht ueberschaetze ich die Moeglichkeiten einer Einflussnahme auf diesen Prozess im Kindergartenalter, und die Pubertaet ist diesbezueglich die wichtigere Phase. Ich weiss auch nicht, mit wieviel Psycho-Gramm die Lizenz zum Sandkastenraufen nun genau ins Gewicht fallen wuerde. Doch dass das Wilde umso schmerzlicher vermisst wird, je weiter zum Beispiel der Weg in den Wald ist, das bezweifle ich nicht. </p>
<p>Und schon bin ich wieder in einem Exkurs&#8230; Wirtschaftliche Faktoren, soziales Umfeld, systemimmanent gefoerderte Fehlentwicklungen, individuelles Versagen &#8211; wenn es eine Wurzel gibt, hat sie natuerlich viele Straenge. Daneben gibt es vielleicht doch so etwas wie eine Voraussetzung, oder bescheidener formuliert: ein Phaenomen, das immer wieder anzutreffen ist, den eklatanten Mangel an Empathie, der zur Gewaltausuebung im unten geschilderten Mass faehig macht. Entsteht der aus ueblen Parolen? Muss sich erst ein menschenverachtendes Ideenwirrwarr in einem Kopf festgesetzt haben, damit jemand zum Schlaeger wird? Oder ist ein gravierender Empathiemangel eine Voraussetzung fuer die Hinwendung zu diskriminierenden Ideologien, die im Kern ohne Gewalt nicht denkbar sind?<br />
Vieles laeuft auf Altbekanntes hinaus, nimmt im Bemuehen, einen moeglichst breiten Ausschnitt der Lebenswirklichkeit in den Blick zu nehmen, die deprimierende Form von Gemeinplaetzen an. Die Fokussierung auf konkrete Teilaspekte wiederum vernachlaessigt andere Aspekte, es gibt Widerspruechlichkeiten, und es gibt die grosse graue Muedigkeit. Nichts ersetzt Elternliebe, auch so einfach kann man es sehen. Und steht dann doch wieder im Dickicht, wenn man nicht im Fatalismus landen will. (Nein, das meintest du nicht, Thorsten.) Was ich ueber Tabuisierung schrieb, beduerfte allerdings der Differenzierung. Dieses Fass habe ich im Zorn aufgemacht. Mein Aggressionspotenzial ist, wie man so sagt, auch nicht von schlechten Eltern.</p>
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		<title>Nehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Stegmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gefaltete Arme und Beine aus d&#252;nnen Pinselstrichen liegen im Raum, auf die das Tageslicht der Vergangenheit f&#228;llt. Eines der Augenpaare ist dir verwandt. Nimm von der Farbe als Proviant f&#252;r den Tag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefaltete Arme und Beine aus d&#252;nnen Pinselstrichen liegen im Raum, auf die das Tageslicht der Vergangenheit f&#228;llt. Eines der Augenpaare ist dir verwandt. Nimm von der Farbe als Proviant f&#252;r den Tag.</p>
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		<title>Ausziehen Weltreise</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hose aus China, Shirt aus Bangladesh, Socken aus Pakistan, Unterhose ohne Herkunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hose aus China, Shirt aus Bangladesh, Socken aus Pakistan, Unterhose ohne Herkunft.</p>
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		<title>Gewalt</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 23:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Krämer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Sylvia, ich habe mir nur diesen einen Aspekt herausgepickt, weil ich denke, dass diese Forderung kontraproduktiv zu dem ist, was du eigentlich willst. Alles andere unterschreibe ich sofort. Aber mit der Gewalt ist es in unserer Gesellschaft so, dass sie keinen Platz mehr bekommt, sie ist nicht vorgesehen und darf nicht sein. (Gleichzeitig wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sylvia, ich habe mir nur diesen einen Aspekt herausgepickt, weil ich denke, dass diese Forderung kontraproduktiv zu dem ist, was du eigentlich willst. Alles andere unterschreibe ich sofort. Aber mit der Gewalt ist es in unserer Gesellschaft so, dass sie keinen Platz mehr bekommt, sie ist nicht vorgesehen und darf nicht sein. (Gleichzeitig wird jedoch in der Wirtschaft eine ganz ungeheure Gewalt ausge&#252;bt!) Aber Gewalt l&#228;sst sich nicht wegerziehen, sie ist ein Teil des Lebens. Gerade deswegen bricht sie sich ja immer wieder Bahn. Wenn man das akzeptiert, kann man einen realistischen Umgang mit Gewalt entwickeln. Zurzeit ist der Umgang mit Gewalt aber hysterisch, und das f&#252;hrt dazu, dass zum Beispiel Jungen kaum noch Erfahrungen mit Gewalt machen k&#246;nnen. Wenn sich Jungen nicht pr&#252;geln k&#246;nnen, haben sie keine Gelegenheit, die Realit&#228;t der Gewalt zu erfahren, und damit geht ihnen das Ma&#223; verloren. Deshalb treten Jugendliche heute eben auch dann noch weiter, wenn der andere schon am Boden liegt.<br />
Nat&#252;rlich sollte eine gewaltt&#228;tige Konfliktl&#246;sung niemals die erste Wahl sein, aber es ist auch ein Trugschluss, sie ganz auszuschlie&#223;en. Die Gewalt wechselt dann n&#228;mlich einfach nur das Medium, es wird nicht mehr geschlagen, sondern gemobbt. Wenn heute ein Sch&#252;ler gemobbt wird und sich dagegen zum Beispiel mit den F&#228;usten zur Wehr setzt, dann gilt er als auff&#228;llig. Dabei waren die anderen vielleicht einfach nur subtiler und haben die Doppelmoral der Gesellschaft besser verinnerlicht.<br />
Wohlgemerkt: ich beziehe das nicht auf die Nazi-Schl&#228;ger, von denen du schreibst. Die haben ihre ganz eigenen Gr&#252;nde f&#252;r ihre Gewalt. Aber du hast im zweiten Teil deines Textes die Thematik ausgeweitet, und da, denke ich, liegen die Dinge doch ein wenig anders.</p>
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		<title>Was dann?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 22:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich rede nicht von den Sprechblasentabus unserer Gesellschaft, sondern von einem echten, einem gefuehlten Tabu. Arm zu sein, zum Beispiel, ist in Deutschland (aber natuerlich nicht nur dort) ein groesseres Tabu als Gewaltausuebung, das ist mein Eindruck. Meine Gedanken zu dieser Problematik sind sicher von einiger Hilflosigkeit gepraegt, aber wenn eine Erziehung zur Faehigkeit, Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich rede nicht von den Sprechblasentabus unserer Gesellschaft, sondern von einem echten, einem gefuehlten Tabu. Arm zu sein, zum Beispiel, ist in Deutschland (aber natuerlich nicht nur dort) ein groesseres Tabu als Gewaltausuebung, das ist mein Eindruck. Meine Gedanken zu dieser Problematik sind sicher von einiger Hilflosigkeit gepraegt, aber wenn eine Erziehung zur Faehigkeit, Gewalt zu vermeiden &#8211; z.B. indem man sie schoepferisch kompensiert und kommunikativ kanalisiert, u.v.m. &#8211;  wenn das kein (Teil-)Loesungsweg ist, was schlaegst du stattdessen vor? Doch wohl nicht, dass Eltern NICHT mehr informiert, nicht miteinbezogen werden sollen, wenn es Probleme gibt.<br />
Ich bin auch nicht so naiv zu glauben, dass sich alles ausschliesslich mit den Mitteln der Fruehpaedagogik loesen laesst oder dass man bei Handgreiflichkeiten unter Dreijaehrigen gleich Zeter und Mordio schreien sollte. Aber zu leugnen, dass es in diesem Bereich noch Baustellen &#8211; und mithin vielleicht auch noch manche Chancen &#8211; gibt, erschiene mir ebenso unklug. Im Uebrigen enthielt mein Eintrag nicht nur diesen einen Punkt.<br />
Ansonsten, vielen Dank fuer Deine Reaktion, lieber Thorsten.</p>
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		<title>Kinderg&#228;rten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 22:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Krämer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was, wenn es schon in den Kindergaerten ueberall im Land eine gezielte kindgerechte Erziehung zur Gewaltvermeidung und zur Solidaritaet mit Angegriffenen gaebe&#8221; Genau das gibt es doch. Wenn heute im Kindergarten ein Dreij&#228;hriger einen anderen Dreij&#228;hrigen haut, werden die Eltern angerufen. Vielleicht ist GewaltVERMEIDUNG gerade ein Teil des Problems? Gewalt ist in unserer Gesellschaft doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was, wenn es schon in den Kindergaerten ueberall im Land eine gezielte kindgerechte Erziehung zur Gewaltvermeidung und zur Solidaritaet mit Angegriffenen gaebe&#8221;</p>
<p>Genau das gibt es doch. Wenn heute im Kindergarten ein Dreij&#228;hriger einen anderen Dreij&#228;hrigen haut, werden die Eltern angerufen. Vielleicht ist GewaltVERMEIDUNG gerade ein Teil des Problems? Gewalt ist in unserer Gesellschaft doch schon l&#228;ngst tabuisiert, und solche Exzesse sind genau die Folgen. </p>
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		<title>In welchem Land</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland. Nicht in Sachsen, sondern in Niedersachsen. Abends, nicht mitten in der Nacht. In einem um diese Abendzeit gut besuchten Altstadt-Viertel mit Theatern, Restaurants, einem Opernhaus, Shoppingmalls. Kann ein junger Mann von drei Angreifern zusammengeschlagen werden. Fusstritte gegen den Kopf erhalten. Zaehne verlieren. Hoeren, wie die Schlaeger bruellen: &#8220;Wieder! Einer! Ohne! Weissen! Stolz!&#8221; Dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland. Nicht in Sachsen, sondern in Niedersachsen. Abends, nicht mitten in der Nacht. In einem um diese Abendzeit gut besuchten Altstadt-Viertel mit Theatern, Restaurants, einem Opernhaus, Shoppingmalls. Kann ein junger Mann von drei Angreifern zusammengeschlagen werden. Fusstritte gegen den Kopf erhalten. Zaehne verlieren. Hoeren, wie die Schlaeger bruellen: &#8220;Wieder! Einer! Ohne! Weissen! Stolz!&#8221;<br />
Dem jungen Mann kann das aus vielen Gruenden passiert sein. Weil er das falsche T-Shirt trug, die falsche Frisur. Weil er mit seiner Freundin gerade von einem Konzert kam und gluecklich aussah. Weil er dunkle Augen und dunkle Haare hat. Weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Weil es ueberhaupt keine Gruende braucht fuer Leute mit &#8220;weissem Stolz&#8221;.<br />
Die ersten Gefuehle, die dem Schock der Angehoerigen folgen, sind Ohnmacht und Wut. Aug&#8217;-um-Aug&#8217;-Gefuehle. Selbst 1,90m gross sein wollen und zu dritt, und denen begegnen.<br />
Dann Trauer und Ratlosigkeit. In welchem Land kann das sein. In welchem Land auch kann es sein, dass Nazis ohne weiteres aufmarschieren duerfen, waehrend der DGB um eine Gegendemonstration erst vor Gericht streiten muss. In welchem Land ist es ein Problem, eine Partei zu verbieten, die Geschichtsfaelschung betreibt und sich in ihren Wertvorstellungen offen gegen das Grundgesetz stellt, waehrend man sich Ton- und Gangart des Protests gegen die extreme Rechte zunehmend von gewaltbereiten linksextremen Gruppierungen aus der Hand nehmen laesst, die ihrerseits den Behoerden opportune Argumente fuer Verbote oder Erschwerungen von Gegendemonstrationen liefern. Waehrend ein Ex-Senator, SPD- und Bundesbankvorstandsmitglied, die in Teilen der Bevoelkerung (die in keineswegs abseitigen Diskussionsforen, u.a. grosser Tageszeitungen, mittlerweile auch schon mal als &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; bezeichnet werden) ohnehin schon vorhandenen Ressentiments mit aggressiv diskriminierenden Polemiken schuert, ohne sich wenigstens die Frage zu stellen, wo er sich befindet, in welchem Land naemlich.<br />
Dann Scham. Was hat man in den letzten zwanzig Jahren getan. Was haette man stattdessen tun koennen. Was kann man tun. Friedlich demonstrieren, bestehende Initiativen unterstuetzen. Beginnen, sich etwas mehr vorzustellen. Was, wenn es schon in den Kindergaerten ueberall im Land eine gezielte kindgerechte Erziehung zur Gewaltvermeidung und zur Solidaritaet mit Angegriffenen gaebe, wenn das an allen Schulen unterrichtet wuerde, nicht nur hie und da in sogenannten Problemvierteln, wenn Gewaltpraevention ein Lernfach waere, gekoppelt an den Bereich &#8220;Werte und Normen&#8221;, so dass Gewalt als etwas begriffen wuerde, dessen man sich nicht nur vor irgendeinem anonymen Buergertum oder vor den Eltern zu schaemen hat (wenn ueberhaupt), sondern vor Gleichaltrigen, vor den eigenen Freunden, und zwar durchaus aus weltanschaulichen Gruenden. Es gibt solche Programme bereits, darunter auch Ideen, wie und mit welchen geistigen und emotionalen Guetern gegen &#8220;weissen Stolz&#8221; anzugehen ist, und Menschen, die dem Einsatz dieser Gegenmittel viel von ihrer Lebenszeit widmen, das ist gut. Es gibt noch lange nicht genug davon, das sollte, das muss sich aendern. Auch meine Haltung muss sich aendern, muss mehr Muehe machen, mehr Zeit kosten, viel mehr Zeit.</p>
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		<title>Code connu</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Krämer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Code connu]]></category>
		<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[Akkuleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Käsebällchen]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Krämer]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen]]></category>

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		<description><![CDATA[V. dein klingender Mut zur Abstraktion wo K&#228;seb&#228;llchen eine Verirrung w&#228;ren die un&#252;berlegte Konsistenz einer Ader ein Tagtraum von l&#228;ssiger Brillanz das Angebot, das im Au&#223;en bleibt deine z&#228;h rotierende Kraft die Hinwendung, eine schweigsame Gabe wo Insekten keine Alternative bilden das Fleisch einer wackligen Architektur deine logozentrische Hartn&#228;ckigkeit ein M&#252;ll, der s&#252;&#223; und nahrhaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>V.</p>
<p>dein klingender Mut zur Abstraktion</p>
<p>wo K&#228;seb&#228;llchen eine Verirrung w&#228;ren</p>
<p>die un&#252;berlegte Konsistenz einer Ader</p>
<p>ein Tagtraum von l&#228;ssiger Brillanz</p>
<p>das Angebot, das im Au&#223;en bleibt</p>
<p>deine z&#228;h rotierende Kraft</p>
<p>die Hinwendung, eine schweigsame Gabe</p>
<p>wo Insekten keine Alternative bilden</p>
<p>das Fleisch einer wackligen Architektur</p>
<p>deine logozentrische Hartn&#228;ckigkeit</p>
<p>ein M&#252;ll, der s&#252;&#223; und nahrhaft ist</p>
<p>Gewehrsalven &#252;ber dem See</p>
<p>wo eine Anstrengung nicht gesehen wird</p>
<p>dein absichtsvoll fingierter Unernst</p>
<p>die Umgangsformen eines Stiefels</p>
<p>eine Ann&#228;herung an kleinlaute Zeiten</p>
<p>der Tritt gegen geschminkte Gew&#228;sser</p>
<p>wo die Akkuleistung verhandelbar wird</p>
<p>im Sog einer spielerischen Tendenz</p>
<p>die r&#252;ckhaltlose Sichtbarmachung</p>
<p>dein fettreduzierter Sicherheitsabstand</p>
<p>das Geheimnis, das im Bunten bleibt</p>
<p>eine schlafwandlerische Geschw&#228;tzigkeit</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lilien-Geschehen</title>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/3037</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Lange</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[(1) Die nach Lilien suchenden Mann &#38; Frau. (2) Alle um Lilien zu suchen losziehenden Leute. (3) Beim Lilien-Suchen mitgeschleppter Matsch. (4) Das den Matsch fortsp&#252;lende Waschen der Lilien im Wasser. (5) Das sich selber Waschen nach dem Schmutzigwerden mit Matsch. (6) Lilien in einem Korb. (7) Das „zu schauen wo’s ein trockenes Pl&#228;tzchen gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(1) Die nach Lilien suchenden Mann &amp; Frau.</p>
<p>(2) Alle um Lilien zu suchen losziehenden Leute.</p>
<p>(3) Beim Lilien-Suchen mitgeschleppter Matsch.</p>
<p>(4) Das den Matsch fortsp&#252;lende Waschen der Lilien im Wasser.</p>
<p>(5) Das sich selber Waschen nach dem Schmutzigwerden mit Matsch.</p>
<p>(6) Lilien in einem Korb.</p>
<p>(7) Das „zu schauen wo’s ein trockenes Pl&#228;tzchen gibt zum Sitzen“ den Lilien-Ort Verlassen.</p>
<p>Nach Jerome Rothenberg</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 11:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[Solsbury Hill, Bath, Somerset *]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2010/08/solsburyhill.jpeg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2010/08/solsburyhill-300x82.jpg" alt="" width="300" height="82" class="alignnone size-medium wp-image-3039" /></a><br />
Solsbury Hill, Bath, Somerset</p>
<p>*</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Haus der Silben (Schlu&#223;)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 11:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thill</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbauten]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Ungeduld]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ger&#252;st Ganz oben hingen Trauben an diesem Holz. Das Dunkle wuchs ins Helle hinein. Man h&#228;tte auch einen Vogelbauer aufh&#228;ngen k&#246;nnen, N&#228;gel gab es genug, h&#246;lzerne Stifte und eine Kamera, die das alles festh&#228;lt. An den Trauben pickten V&#246;gel, es waren gro&#223;e schwarze Sirenen, die nicht so-viel schlucken konnten wie der Simurgh. An manchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3032" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2010/08/2007_0819baudoin7.jpg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2010/08/2007_0819baudoin7-300x225.jpg" alt="silben-7" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-3032" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Jean-Philippe Baudoin</p></div><br />
<em>Das Ger&#252;st</em><br />
Ganz oben hingen Trauben an diesem Holz. Das Dunkle wuchs ins Helle hinein. Man h&#228;tte auch einen Vogelbauer aufh&#228;ngen k&#246;nnen, N&#228;gel gab es genug, h&#246;lzerne Stifte und eine Kamera, die das alles festh&#228;lt. An den Trauben pickten V&#246;gel, es waren gro&#223;e schwarze Sirenen, die nicht so-viel schlucken konnten wie der Simurgh. An manchen Stellen klebten die Kerne von Jahrhunderten, statt zu fegen redeten die Bewohner laut &#252;ber die Stra&#223;e hinweg, was keinen Vogel verscheuchte, uns aber ins Genick fuhr, als wir hier vorbeirannten: Fuckwerk!<br />
(f&#252;r den neuen Nobert!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Katharina</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 21:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marjana Gaponenko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genus Primum]]></category>
		<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[(die Gro&#223;e) Vollendet, vollbracht, vorbei! Die K&#246;nigin spuckte ihr Seelchen in die H&#228;nde der Popen, ein Rubel in den Schnee. Es fielen M&#252;tzen auf den Sarg wie Zottelk&#246;pfe – so gr&#252;&#223;te sie ihr Volk. Du schwebtest vorbei auf den Schultern der M&#228;nner, Engel in Paradeuniform. Du schautest aus allem. Du dachtest: es muss mich geben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(die Gro&#223;e)</p>
<p>Vollendet, vollbracht, vorbei!<br />
Die K&#246;nigin spuckte ihr Seelchen<br />
in die H&#228;nde der Popen,<br />
ein Rubel in den Schnee.<br />
Es fielen M&#252;tzen auf den Sarg<br />
wie Zottelk&#246;pfe –<br />
so gr&#252;&#223;te sie ihr Volk.</p>
<p>Du schwebtest vorbei<br />
auf den Schultern der M&#228;nner,<br />
Engel in Paradeuniform.<br />
Du schautest aus allem.<br />
Du dachtest:<br />
es muss mich geben,<br />
f&#252;rwahr, mein Gott!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sun Music</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil meine Versuche, Musik zu beschreiben, mich regelmaessig frustrieren, habe ich mich im Internet nach einer Aufnahme der Sun Musics von Peter Sculthorpe (geb. 1929 in Tasmanien) umgesehen, um den Link hier einzustellen. Bis auf ein paar Sekundenausschitte bei Faber Music u.ae. sowie ein paar Bezahltracks blieb meine Suche leider erfolglos. Also begnuege ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil meine Versuche, Musik zu beschreiben, mich regelmaessig frustrieren, habe ich mich im Internet nach einer Aufnahme der <em>Sun Musics</em> von Peter Sculthorpe (geb. 1929 in Tasmanien) umgesehen, um den Link hier einzustellen. Bis auf ein paar Sekundenausschitte bei Faber Music u.ae. sowie ein paar Bezahltracks blieb meine Suche leider erfolglos. Also begnuege ich mich mit einem Hinweis: Sir Bernard Heinze, der im Jahr 1965 das Orchesterwerk fuer die erste Welttournee des Sydney Symphonie Orchesters bei Sculthorpe in Auftrag gab, wollte &#8220;something without rhythm, harmony or melody&#8221;, eine Vorgabe, die Sculthorpe besonders in der ersten seiner vier <em>Sun Musics</em> erfuellte.<br />
Nachdem ich Sculthorpe zuvor nur in seinem wohl populaersten Werk <em>Earth Cry</em> begegnet war, in einer Aufnahme mit dem Didgeredoo-Zauberer William Barton, fand ich <em>Sun Music (I)</em> beim ersten Hoeren fast langweilig. Doch beim zweiten Mal stellte sich ein Eindruck ein, der mich an die kurze partielle Sonnenfinsternis erinnerte, die ich als Kind erlebt habe. Damals war es, als wuerde die Sonne fuer mich mit jedem Grad sichtbarer, um den sie in den Schatten zu rutschen schien, als kaeme mir eine vage, traumartige, aber sonderbar fuehlbare Ahnung von Entfernung, von der schwarzen Ausdehnung um den Fixstern und von den dunklen Bestandteilen von Licht.<br />
&#8220;The Sun Musics present a world devoid of human population, except in so far as the quasi-visual sounds come to us by courtesy of the composer&#8217;s listening ear and watchful eye&#8221;, heisst es in einem Kommentar zum Werk, und weiter: &#8220;Sculthorpes nature (&#8230;) is far from benign, though the visual quality of the Sun Musics has a positive aspect in that the works embrace another kind of otherness (&#8230;)&#8221; </p>
<p>PS: Statt <em>Sun Musics</em> fand ich ein Lied von dem mir bisher unbekannten englischen Komponisten Gerald Finzi: <em>Fear No More The Heat O&#8217; The Sun</em> (http://www.youtube.com/watch?v=LGcuFWpT0G0&amp;feature=related) in einer Fassung fuer Bariton und Orchester. Das Video ist optisch wenig ansprechend, dafuer kann man den Shakespeare-Text  mitlesen. Oder einfach mal fuenf Minuten lang die Augen schliessen.</p>
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