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		<title>die klopfen?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Stegmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nur das Gelenk noch, den Sch&#228;del gipsen, Schlacht bestellen, die Erde, Andromeda: falscher, flacher Blick schlang deine betr&#252;bte, deine angefassten Arme um meinen, meinen gelandeten Kapit&#228;n, Kapit&#228;n.&#8221;
&#8220;Meinst du, das geht wirklich?&#8221;
Behilft sich, aber schl&#228;ft schlecht.
&#8220;Welche Bringer sind es, die klopfen?&#8221;
&#8220;Martha, mein Helfer ist die letzte Nacht als Nomade gelangt in den Zwischenraum der Erlen.&#8221;
&#8220;Wir zelten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nur das Gelenk noch, den Sch&#228;del gipsen, Schlacht bestellen, die Erde, Andromeda: falscher, flacher Blick schlang deine betr&#252;bte, deine angefassten Arme um meinen, meinen gelandeten Kapit&#228;n, Kapit&#228;n.&#8221;<br />
&#8220;Meinst du, das geht wirklich?&#8221;<br />
Behilft sich, aber schl&#228;ft schlecht.<br />
&#8220;Welche Bringer sind es, die klopfen?&#8221;<br />
&#8220;Martha, mein Helfer ist die letzte Nacht als Nomade gelangt in den Zwischenraum der Erlen.&#8221;<br />
&#8220;Wir zelten, Leander, aber die Zone bleibt frei.&#8221;<br />
Wer will widersprechen. Los, meine Liebe, die Patienten kommen.</p>
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		<title>EFHARISTO DES WETTB&#220;ROS II VON II</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas H. Drescher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die F&#252;&#223;e auf der Bahn in Richtung Schlacht. Die Metzgerf&#252;&#223;e ein- und ausgezogen. Zart, sehr zart Gestolpertes. Ein Blumenh&#228;ndler f&#252;r fleischfressende Pflanzen. Eine Frau Bestatterin in jeder Bl&#252;te. Soso bleiben sie, die Dinge selbst. Auch, was losl&#228;sst, l&#228;sst nie wieder los. Gerade in dern Saft und ausgebeult wie ausgebeutet. Die T&#252;r quietscht aus in letztes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die F&#252;&#223;e auf der Bahn in Richtung Schlacht. Die Metzgerf&#252;&#223;e ein- und ausgezogen. Zart, sehr zart Gestolpertes. Ein Blumenh&#228;ndler f&#252;r fleischfressende Pflanzen. Eine Frau Bestatterin in jeder Bl&#252;te. Soso bleiben sie, die Dinge selbst. Auch, was losl&#228;sst, l&#228;sst nie wieder los. Gerade in dern Saft und ausgebeult wie ausgebeutet. Die T&#252;r quietscht aus in letztes Katzenkreischen. F&#252;&#223;efauchen, auch und auch. Aber sie schweigen es, sie denken es nicht mal. Fleisch, so wei&#223; und s&#252;&#223;, wie´s nur das Schweigen kann. Katzen sitzen sich auch schon mal selber aus. Kreisende Fleische, die einander Pfoten schlucken. Bargeldlos, ein Pal. Wuff, ein Pay-Pal, ein halbes Prozent. Gesichtsverleiher, ausbezahlt mit Spielgeld, Blechgeld, Schummelgeld. Katzen aus Spanien, Katzen aus Portugal, Katzen aus Griechenland. Verkocht vom Bl&#252;tenst&#228;ngel. Die Kater als Genossenschaft, mit Kater Raiffeisen als letztem Substantiv. Alles muss gemeinsam sein, nicht wahr! Das Schild zur Einbahnstra&#223;e ist noch nicht begossen. Er versteht die Ruhe wie sie ganz. Auch wenn er inzwischen beim Wechselunterschreiben schon beide Pfoten nimmt. Ist klar? Und bei dir? Pfotiges E, pfotiges Z, pfotiges B. Fleisch, das Fleisch verabschiedet. Oh! Was hei&#223;t nochmal Sto&#223;stange auf Spanisch? Ach ja! Hauptsache gesund! Die ausgelegten Krallen gehen ein. Ein Zur&#252;ck, mein kein Zur&#252;ck. Unsystematisch. Zeitlos ausgerechnet. Ja klar! Kniehelenen, sososo ist das gelaufen. Ach wo! Vergiss es! Was nach M&#252;ll riecht, wird auch keine Katze kaufen. Ausgebremst, versteh mich doch! So sch&#246;n graviert zahlt sich kein Bankrotteur mehr ein. Raiff f&#252;r die Insel. Raiff schleckt seine Produktivstreusel auf. Nat&#252;rlich geht das so! Eine Katzenklappe geht auf Raisen. IBAN-Linie. Auf Eis gleitend, entflohen. Da komm ich grad r&#252;ber! Miauer, aua, aus und aus. Neinnein! Dann ist schon aus. Ob das was? Ob das eine Arbeitsanweisung ist? Nein! Das sind die Zecken! Auch Katzen fangen sich schon einmal Zecken ein. Zahlungsanweisungen, sag ich doch! Mir geht das genausoso. Sechs Uhr zw&#246;lf Uhr ach, zehn Uhr? Katzenschwanz und Kapital. Das ist ja wirklich…  Nicht? Warum? Z&#228;hl doch mal auf! Nach der Arbeit? Wieso nach der Arbeit? Bingbong! Ab jetzt wird auf von neun bis f&#252;nf gez&#228;hlt. Architektur war, Bildhauerei war, Kritzelei war. Mann, ist mir das &#252;ber! Der LKW verwirft das Fleisch des Blumenh&#228;ndlers jetzt in die Dolden. Dann gehst du hin und rufst nochmal. Der Blick, dem Blick, den Seitenblick. Farben schnupft das, l&#228;sst das flie&#223;en. Vereinigter Blumenfeldgeruch. Ach, so ein Duft geht schlie&#223;lich aus! Hmhm. Auch wenn das noch so lange l&#228;uft, es ruft doch seine Steigerung. Dann geht es einfach nur noch so. Tsch&#252;ss! Flucht ins Ampelgr&#252;n, dann Flucht ins Ampelrot. Gorgias kauft sich ein neues Fahrrad. Lach nicht! Nein! Lach nicht! Ein Wiederverkauf kommt gar nicht in Frage. Aigisthos nun als fleischfressende Pflanze. Der Chef kommt selbst. Als Bademeister. Gemischte Zuckungen zum Schalter und wieder zur&#252;ck. Zwischennetztische, langsam rotierend, langsamer rotierend, schneller. Zahl und Zahl. Wer zahltzahltdrauf. Das Bankgeheimnis eingeschlossen. Ein Ungenehmigte mit einem Kn&#252;ppel aufgel&#246;st. Mit mehr als einem Kn&#252;ppel. Die Kapitalaufstockung bis ins Gras. Plumps, ein Aus. Und plumps, ein Neuanfang. F&#252;&#223;e in der Luft, dann F&#252;&#223;e in der Erde. Geh zum Papa. Mama hat jetzt keine Zeit. Raiffeisen wagnert sich inzwischen selber aus und macht Rendite &#252;berm Rost und weiter. Wo gehen wir hin? Sagst du irgendwas? Narkoleptika, Zirkelschluss, Zivilschutz und Echo als verliebte Jungfer. Undurchsichtigkeiten, Un&#252;bersichtlichkeiten. Papas Spr&#252;nge zur Seite. Was du nicht glaubst, langt dir auch lang. Ach, hilflos! Aberaber! Papa ist gestorben. Es war zu ausged&#252;nnt. Das ist seine Aufgabe. Nun ist seine Aufgabe hinter den Dolden. </p>
<p>So, jetzt komm! Kommkomm, nimm endlich deine Ohrfeige zur&#252;ck. </p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kann ein E dich schlagen, bis ins Z herunter, bis ins B herauf.</p>
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		<title>EFHARISTO 51 I VON II</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas H. Drescher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die H&#228;nde befriedet vor verzogenen Stra&#223;enecken. Gelockt und offen soso, hergegeben, rabiater eingeschlachtet selbst als jeder Metzgerladen. Der Apotheker stammt aus einer durchgezogenen Linie, vielleicht sogar aus zwei, aus einem X. Grapschend, wie es sich geh&#246;rt, schr&#228;g vom M&#252;ll und eingeebnet wie nur er das kann. Die Angel sirrt als letztes Hundefutter, H&#228;ndefutter. Ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die H&#228;nde befriedet vor verzogenen Stra&#223;enecken. Gelockt und offen soso, hergegeben, rabiater eingeschlachtet selbst als jeder Metzgerladen. Der Apotheker stammt aus einer durchgezogenen Linie, vielleicht sogar aus zwei, aus einem X. Grapschend, wie es sich geh&#246;rt, schr&#228;g vom M&#252;ll und eingeebnet wie nur er das kann. Die Angel sirrt als letztes Hundefutter, H&#228;ndefutter. Ist das noch Thema? Ein Bonbon, ausw&#228;rts sehr sauer. Aus sprachlicher Sicht: Sie stehen vorbei. Kreisender Rost. Von mit und mit gekommen. Auch ein saures Bonbon ruft nach seiner Quittung. Neugriechisch mutiert. Im Arsch der Unbezahlbarkeit. Nur noch die Blindheit Prospero. Bis in die Zunge, bis in die Geschmacksknospen hinein. Gealterte Geschm&#228;cker. Altgriechisch verkrochen. Seit wie vielen Jahren sagst du das? Geil? Ehrlich? Jetzt? Am Wochenende noch legst du das Adverb flach? Genial! Ehrlich! F&#252;r immer im Rasieren muss gemein sein. Oder es wird besser. Durch den Poller des Themistokles. Ich hab mich schlapp gelacht. Dick muss es sein. Dick muss es sein so fr&#252;h. Auch wenn die Stra&#223;enschilder fliegen. Verstehst du? Diskussionen, Diskussionen. Europa hat sich in die Zeush&#246;hle verschwommen. Nun liegt sie auf dem Fischmarkt zwischen Dorschen. Wei&#223;. Das trifft. Nat&#252;rlich. Was hei&#223;t „Behindertenparkplatz“ nochmal auf Griechisch? Ganz gleich. Hauptsache mit dem Verband. Keine Preziosen. Ums Einrenken geht es, um sonst nichts. Nein, auch kein Zucker. Es ist das System. Bevor du dein Zeitalter verleihst, wasch erst mal dein Gesicht. Sicher, das reicht! Sososo lange es nicht nach K&#252;che riecht… Vergiss den Blupp. So eine Aff&#228;re treibt sich selber an, kapiert? So &#252;berkrustet macht selbst die Parkbank nur noch zu auf zu. Wer? Na, die aufgeschrieben ist. Die Prinzessin bei der ersten Ankunft. Nat&#252;rlich ist dein Haus auch unterwegs. Feuer in der Metzgerei. Daran vorbei gefahren. Oh, verdammt! Ein kurzer Pfiff und dann daran vorbei. Mit spitzen Lippen. Ja, warum! Na, dann sag du mir doch, wie ich noch breiter pfeifen soll! Gelbes Gesponsor aus. Z&#246;gernd, mundlang aufgepasst. Inklusive deiner Unterschrift. Dick wird das jetzt. Wer hat die Portugiesen an der Hand? Wer Spanien? Die Griechen doch! Lehnt sich der Kr&#228;mer jetzt her&#252;ber. Und lernt „S&#252;den“ neu zu buchstabieren. Was denn? Hunger? Ach, das Pack! Lasst uns lieber von der Sprache reden. Die ist es, die die Prinzessin sch&#252;tzt auf ihrer zweiten Fischerfahrt. Sie und ob sie wirkt. Schnell das Bonbon und die Maxime. Gestern erst war ich beim Metzger. Wer hat die Form und wer ist wer? Das flie&#223;t ab. Wohin? In seine vor-, vielleicht sogar in seine letzte Prophezeiung. Verzeihung. Nur Mama Europa knatscht als Dorsch auf dem Bonbon herum. Das ist kein K&#246;der. Neinnein, das ist kein K&#246;der. Der Milchgeruch und Fahrten. Alles klar? Das beult sich aus. Ja, jetzt am Montag. Ach, das wird nicht klarer. Fassen wir zusammen. Schritt vor&#252;beraufundin den Gulli. Ach Philippika, ach, ach! Die Schm&#228;hung unsres Perikles beginnt jetzt im Discounter. Langsam! Der genuine Reflex ist diesmal nicht, dem L&#228;sterhans den Diener mit der Lampe mitzugeben. Das ist neu, dass jeder aufschreibt, das er zu zahlen hat. Exorismem, EZB, erweitert um den Dorsch der Schuldner, Spiegel: Geber, Nehmer. Nun werden die Symptome auf der Kreuzung zelebriert. Gel&#246;stes Kapital in einer Plastikt&#252;te. Gelbe Rippen. Klirrende Ouzo-Gl&#228;ser, gro&#223; und blind. Bei aller Durchsichtigkeit. Sagst du das?  Nein? Dann sag das doch! Da haben wir es wieder: Es ist und bleibt ein sprachliches Problem. Altgriechisch, Neugriechisch… Ist beides nicht zu lesen. Moral und Schall, ok! Verzinst und reguliert. Ein Schild. Die Polizei. Durchsichtigkeit, ein Seitenweg ist sch&#246;ner. Obwohl ich auch nicht glaube, das das lange hilft. Aber? Tats&#228;chlich! Guck dir das mal an! Unglaublich. Dreck macht Speck. Patsch, ist der Patient gescheit. Mit einer einzigen Ohrfeige. </p>
<p>Was bleibt jetzt noch zu sagen? </p>
<p>Ausgespuckt und SCHLUSS.  </p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich w&#252;rde den Geist der vergangenen
bewahren f&#252;r k&#252;nftige &#8230; tja &#8230; Wiederherstellung?
So in etwa.
Herzlich! 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;rde den Geist der vergangenen<br />
bewahren f&#252;r k&#252;nftige &#8230; tja &#8230; Wiederherstellung?</p>
<p>So in etwa.</p>
<p>Herzlich! </p>
]]></content:encoded>
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		<title>William  Wordsworth:</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Preiwuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[I would enshrine the spirit of past/For future restoration
Ich m&#246;chte den Geist der Vergangenheit/f&#252;r zuk&#252;nftige Heilung einbalsamieren. 
Geht das?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I would enshrine the spirit of past/For future restoration<br />
Ich m&#246;chte den Geist der Vergangenheit/f&#252;r zuk&#252;nftige Heilung einbalsamieren. </p>
<p>Geht das?</p>
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		<title>Keimzelle</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Rost</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[frage]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Macht ist, fragst du
mich, ausgerechnet, aber
das macht nichts, eine Frage,
die niemand beherrscht
vielleicht. Seit wir uns
kennen, ist alles Jahre her,
was kr&#228;nkt und was wei&#223;
ich, aber es bleiben die
Mechanismen, andere
f&#252;r dumm zu lieben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Macht ist, fragst du<br />
mich, ausgerechnet, aber<br />
das macht nichts, eine Frage,<br />
die niemand beherrscht<br />
vielleicht. Seit wir uns<br />
kennen, ist alles Jahre her,<br />
was kr&#228;nkt und was wei&#223;<br />
ich, aber es bleiben die<br />
Mechanismen, andere<br />
f&#252;r dumm zu lieben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Brom</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[wort]]></category>

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		<description><![CDATA[geschah mir
das im purpurschneckenschlummer? jenes heim das mich umfing
dem ich mich anschmiegte dass ich nur so st&#252;rzte
 mmmmdies tat das nicht mich endlich in den tag
entwand mit dem r&#252;ckgrat einer wendeltreppe? m&#246;glich
kein unterliegen
f&#228;llt schwerer als ein anderes in wirklichkeit. einmal
bin ich die weiche schleppe die ins laken geknotet
 mmmmihr besseres ged&#228;chtnis buckeln muss ihr w&#252;nschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>geschah mir<br />
das im purpurschneckenschlummer? jenes heim das mich umfing<br />
dem ich mich anschmiegte dass ich nur so st&#252;rzte<br />
<span style="color: #f3efec"> mmmm</span>dies tat das nicht mich endlich in den tag<br />
entwand mit dem r&#252;ckgrat einer wendeltreppe? m&#246;glich</p>
<p>kein unterliegen<br />
f&#228;llt schwerer als ein anderes in wirklichkeit. einmal<br />
bin ich die weiche schleppe die ins laken geknotet<br />
<span style="color: #f3efec"> mmmm</span>ihr besseres ged&#228;chtnis buckeln muss ihr w&#252;nschen und irren<br />
ein andermal erwischt mein schlaf mich &#252;berall</p>
<p>zieht mich<br />
auf den flur zwischen den h&#228;usern und ich<br />
klappere vor meiner t&#252;r. nicht mehr als der unversehrte<br />
<span style="color: #f3efec"> mmmm</span>m&#252;ll. was aus ihm werden k&#246;nnte mit der antwort<br />
die er sich gibt. <em>wie konntest du. </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der M&#228;rz begonnen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 01:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>

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		<description><![CDATA[der Februar vergangen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der Februar vergangen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Stra&#223;enlaternen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[Mirko Bonné]]></category>
		<category><![CDATA[nacht]]></category>
		<category><![CDATA[stille]]></category>
		<category><![CDATA[wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Der k&#252;hle Lufthauch der Hauch
Des k&#252;hlen Windes welcher
Durchs gekippte Fenster str&#246;mt
Ich atme die stille Dunkelheit
Das best&#228;ndige Flimmern der Laternen
Wie leicht sich ihr Licht in die Nacht setzt
Und untergeht von Baum zu Baum.
f&#252;r Mirko Bonné
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der k&#252;hle Lufthauch der Hauch<br />
Des k&#252;hlen Windes welcher<br />
Durchs gekippte Fenster str&#246;mt<br />
Ich atme die stille Dunkelheit<br />
Das best&#228;ndige Flimmern der Laternen<br />
Wie leicht sich ihr Licht in die Nacht setzt<br />
Und untergeht von Baum zu Baum.</p>
<p>f&#252;r Mirko Bonné</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>La Belle Dame sans Merci. Eine Ballade</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[auge]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[lippen]]></category>
		<category><![CDATA[raum]]></category>
		<category><![CDATA[Tau]]></category>

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		<description><![CDATA[I
O was nur fehlt dir, Rittersmann,
Streifst du allein und schwach umher?
L&#228;ngst welkt das Schilf am See und singt
Kein Vogel mehr.
II
O was nur fehlt dir, Rittersmann,
So abgezehrt und schmerzensbleich?
Des Eichhorns Vorratsbau ist voll
Und die Ernte reich.
III
Ich seh die Lilie deiner Stirn
Vor Angstschwei&#223; feucht und fieberna&#223;
Und deiner Wangen Rose welk,
Auch sie rasch bla&#223;.
IV
Ich traf im Feld auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I<br />
O was nur fehlt dir, Rittersmann,<br />
Streifst du allein und schwach umher?<br />
L&#228;ngst welkt das Schilf am See und singt<br />
Kein Vogel mehr.</p>
<p>II<br />
O was nur fehlt dir, Rittersmann,<br />
So abgezehrt und schmerzensbleich?<br />
Des Eichhorns Vorratsbau ist voll<br />
Und die Ernte reich.</p>
<p>III<br />
Ich seh die Lilie deiner Stirn<br />
Vor Angstschwei&#223; feucht und fieberna&#223;<br />
Und deiner Wangen Rose welk,<br />
Auch sie rasch bla&#223;.</p>
<p>IV<br />
Ich traf im Feld auf eine Frau,<br />
Vollkommen sch&#246;n — ein Feenbild:<br />
Ihr Haar war lang, ihr Fu&#223; war leicht<br />
Und ihr Auge wild.</p>
<p>V<br />
Ich flocht ihr einen Kranz ums Haupt,<br />
Flocht Reife, G&#252;rtel &#252;berdies;<br />
Sie sah mich an, als liebte sie,<br />
Und klagte s&#252;&#223;.</p>
<p>VI<br />
Ich hob sie auf mein schreitend Ro&#223;<br />
Und sah nicht mehr, was rings geschieht,<br />
Denn seitw&#228;rts lehnte sie und sang<br />
Ein Feenlied.</p>
<p>VII<br />
Safts&#252;&#223;e Wurzeln, Honigseim<br />
Und Mannatau fand sie f&#252;r mich,<br />
Und sicher fremdl&#228;ndisch sprach sie —<br />
«Treu lieb ich dich».</p>
<p>VIII<br />
Zu ihrer Elfengrotte gings,<br />
Da weinte sie und st&#246;hnte schier,<br />
Da schlo&#223; ich ihr wild wildes Aug<br />
Mit K&#252;ssen vier.</p>
<p>IX<br />
Da lullte sie mich in den Schlaf,<br />
Da tr&#228;umte ich — Ah! weh, so lang! —<br />
Den letzten Traum, den ich je tr&#228;umt<br />
Auf dem kalten Hang.</p>
<p>X<br />
Ich sah Monarchen, F&#252;rsten bleich,<br />
Bleich Krieger, todbleich alle Mann;<br />
Sie schrien — «La Belle Dame sans Merci<br />
H&#228;lt dich in Bann!»</p>
<p>XI<br />
Sah Lippen klaffen, schmal im Dunst,<br />
Aus denen Fluch und Warnen drang,<br />
Und wachte auf und fand mich hier,<br />
Auf dem kalten Hang.</p>
<p>XII<br />
Und deshalb harre ich hier aus,<br />
Streif ich allein und schwach umher,<br />
Ist auch welk das Schilf am See und singt<br />
Kein Vogel mehr.</p>
<p><em>John Keats<br />
31. 10. 1795 – 23. 2. 1821</p>
<p>*</p>
<p>Album (3), 1995</p>
<p>*</em></p>
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		<title>Steele, Mississippi</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Krämer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Democratic Forest]]></category>
		<category><![CDATA[Dreck]]></category>
		<category><![CDATA[Element]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[mississippi]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Krämer]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nur die Sprache, die hier
verf&#228;llt, der Rest ist festgehalten auf die
Dauer einer chemischen Reaktion, an deren
Ende Dreck steht, ein unbestimmtes Element.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nur die Sprache, die hier<br />
verf&#228;llt, der Rest ist festgehalten auf die<br />
Dauer einer chemischen Reaktion, an deren</p>
<p>Ende Dreck steht, ein unbestimmtes Element.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Michail, ein Vater</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marjana Gaponenko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genus Primum]]></category>
		<category><![CDATA[blick]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[kind]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schneegest&#246;ber schellten die Gl&#246;ckchen,
Wolfsstimmen, trocken,
legten sich ins Gespr&#228;ch.
Auch du r&#252;cktest,
obwohl du nichts ahntest,
zur T&#252;r deinen K&#246;rper &#8211;
Becher mit sch&#228;umendem Blick.
Und siehe: der Schlitten bog um die Ecke,
man reichte dir einen Rubin,
ein F&#252;chslein, ein S&#246;hnchen,
ein Menschenkind
- als h&#228;tte der Duft
an der Blume gerochen,
verschwindend darin.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schneegest&#246;ber schellten die Gl&#246;ckchen,<br />
Wolfsstimmen, trocken,<br />
legten sich ins Gespr&#228;ch.<br />
Auch du r&#252;cktest,<br />
obwohl du nichts ahntest,<br />
zur T&#252;r deinen K&#246;rper &#8211;<br />
Becher mit sch&#228;umendem Blick.</p>
<p>Und siehe: der Schlitten bog um die Ecke,<br />
man reichte dir einen Rubin,<br />
ein F&#252;chslein, ein S&#246;hnchen,<br />
ein Menschenkind<br />
- als h&#228;tte der Duft<br />
an der Blume gerochen,<br />
verschwindend darin.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es ist ein Feuer</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein Feuer
Die Tr&#228;ume ziehen vor&#252;ber
Die Erl&#246;sung die ich mir w&#252;nsche
zieht mich zu Boden
Denn wir m&#252;ssen
Fehler erkennen
jetzt und wieder
Also f&#252;r das woran wir glauben legt es offen
warum es scheitern sollte, w&#252;sste ich nicht
Denn das Leben ist eine Farce
ich kann durch Masken nicht atmen
wie ein Idiot
Deshalb weiter, Schwester, atme weiter
Von diesem Einen
zeuge oder erz&#228;hle
Jetzt narrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Feuer<br />
Die Tr&#228;ume ziehen vor&#252;ber<br />
Die Erl&#246;sung die ich mir w&#252;nsche<br />
zieht mich zu Boden</p>
<p>Denn wir m&#252;ssen<br />
Fehler erkennen<br />
jetzt und wieder</p>
<p>Also f&#252;r das woran wir glauben legt es offen<br />
warum es scheitern sollte, w&#252;sste ich nicht</p>
<p>Denn das Leben ist eine Farce<br />
ich kann durch Masken nicht atmen<br />
wie ein Idiot<br />
Deshalb weiter, Schwester, atme weiter</p>
<p>Von diesem Einen<br />
zeuge oder erz&#228;hle<br />
Jetzt narrt es uns nur</p>
<p>Also f&#252;r das woran wir glauben legt es offen<br />
warum es scheitern sollte, w&#252;sste ich nicht</p>
<p>Denn das Leben ist eine Farce<br />
ich kann durch Masken nicht atmen<br />
wie ein Idiot<br />
Deshalb weiter, Schwesterlein, atme weiter<br />
oh atme weiter, Schwesterlein, wie ein Idiot</p>
<p><em>Portishead</p>
<p>*</p>
<p>Album (2): 2003</em></p>
<p>*</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vanadium</title>
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		<comments>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/2226#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Geist</dc:creator>
				<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[insel]]></category>
		<category><![CDATA[wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[das ist
also der m&#228;rz. &#252;ber die schulter geschipptes salz.
giebelrutschen verschlissene wolkendecken der fortgang der &#252;bergang der
 mmmminseln und wieder
entdecktes land.
zwei- dreimal
der anflug bis die birken werden hellauf flatternde
orgeln den ganzen vorspann widerrufen: das eis das
mmmbblei das wei&#223;
das also
beherzte ampullen
die t&#246;nen dass es so ist und zerspringen
blau wie klee gr&#252;n wie der regen grau
mmmbbwie die beiden
am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das ist<br />
also der m&#228;rz. &#252;ber die schulter geschipptes salz.<br />
giebelrutschen verschlissene wolkendecken der fortgang der &#252;bergang der<br />
<span style="color: #f3efec"> mmmm</span>inseln und wieder<br />
entdecktes land.</p>
<p>zwei- dreimal<br />
der anflug bis die birken werden hellauf flatternde<br />
orgeln den ganzen vorspann widerrufen: das eis das<br />
<span style="color: #f3efec">mmmb</span>blei das wei&#223;<br />
das also</p>
<p>beherzte ampullen<br />
die t&#246;nen dass es so ist und zerspringen<br />
blau wie klee gr&#252;n wie der regen grau<br />
<span style="color: #f3efec">mmmbb</span>wie die beiden<br />
am ufer.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>(<em>schluss mit winterschlaf&#8230;)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seraphima, die Schwerh&#246;rige</title>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/2196</link>
		<comments>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/2196#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marjana Gaponenko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genus Primum]]></category>
		<category><![CDATA[atem]]></category>
		<category><![CDATA[blick]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Du wei&#223;t: wenn es schneit
schauen sie alle dir zu –
die Toten und Kommenden,
wie du nicht n&#228;hst,
wie du fr&#246;stelnd nichts tust.
Durch den Schnee hindurch
sieht man dich, Phima.
Immer am Fenster,
auf einem Bauernstuhl,
wie von Spinnen geschnitzt,
thronst du, Atem der Spitzengardine,
w&#228;hrend die Erdscheibe
im Weltteich dieselben
traurigen Fische umkreist,
w&#228;hrend die Anderen lieben
und &#246;ffnen die M&#252;nder
voller schmelzender Worte
wie Marktbonbons.
Wie kann es dich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du wei&#223;t: wenn es schneit<br />
schauen sie alle dir zu –<br />
die Toten und Kommenden,<br />
wie du nicht n&#228;hst,<br />
wie du fr&#246;stelnd nichts tust.<br />
Durch den Schnee hindurch<br />
sieht man dich, Phima.</p>
<p>Immer am Fenster,<br />
auf einem Bauernstuhl,<br />
wie von Spinnen geschnitzt,<br />
thronst du, Atem der Spitzengardine,<br />
w&#228;hrend die Erdscheibe<br />
im Weltteich dieselben<br />
traurigen Fische umkreist,<br />
w&#228;hrend die Anderen lieben<br />
und &#246;ffnen die M&#252;nder<br />
voller schmelzender Worte<br />
wie Marktbonbons.</p>
<p>Wie kann es dich r&#252;hren?<br />
Es schneit und du wei&#223;t:<br />
sie schauen dich an –<br />
die Toten und Kommenden,<br />
jede Flocke – ein Blick<br />
im Boden versinkend.<br />
„Ob es darunter auch schneit?“<br />
sagst du und lachst<br />
fast erschrocken<br />
vor pl&#246;tzlichem Gl&#252;ck.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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