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	<title>der goldene fisch</title>
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	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 11:47:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zazen-Sesshin (5)</title>
		<description><![CDATA[Endlos ist der erste Tag, er ist es immer noch, immer noch ist dies der erste Tag, der 27. Dezember, der sich nicht neigt, der sich nicht kr&#252;mmt, der unerbittlich Dr&#228;hte schmiedet, gl&#252;hendes Kupfer, das er &#252;ber die Kniescheiben spannt. Stramm und mit Gewalt. Zum L&#246;sen l&#228;sst sich das hochgelegte Bein vorn ablegen. Das Kissen [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4423</link>
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		<title>still still still</title>
		<description><![CDATA[nur wenige worte f&#252;hren in die stille wie schschsch oder willst du ein bonbon zertrene muscheln am strand zerbrochene zweige im geb&#252;sch schlaf jetzt der fleck geht beim waschen wieder raus sag nichts mama nichts papa schschsch ich sag nichts still still still weil das Kindlein schlafen will]]></description>
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		<title>Die Beamten des Himmels (Agamben)</title>
		<description><![CDATA[IV. Die Heilige Herrschaft 1. Sie tragen das Haar wie ein Rumi. Mittlere L&#228;nge wo nicht lockig bis &#252;ber den Kragen. Sie wurden als Ibn Arabi mit Klingen gest&#228;hlt, spezialisiert auf Nacken (die Freiheit der Nacken) 2. der Schmutz der Welt l&#228;sst auch sie nicht ganz kalt. Vor einer Gefahr reagieren sie als ein Hirte, [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4415</link>
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		<title>Zazen-Sesshin (4)</title>
		<description><![CDATA[Beim dokusan k&#252;ndigt sich der Fragende durch Schl&#228;ge mit einem Schlegel auf eine Glocke beim namenlosen Meister an und begibt sich zum Einzelgespr&#228;ch in dessen kleine Gartenlaube. Auf die einer gewissen Tradition folgende Frage &#8220;Wer bin ich?&#8221; greift der namenlose Meister einer gewissen Tradition folgend zu einem massiven langstieligen L&#246;ffel und drischt damit auf den [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4412</link>
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		<title>Memorandum an die UNESCO</title>
		<description><![CDATA[&#8220;Indirekter Egoismus manifestiert sich haupts&#228;chlich in einem abnormen Altruismus, der sogar imstande ist, etwas, was uns selber als gut und richtig erscheint, unserem Nachbarn unter dem Deckmantel christlicher N&#228;chstenliebe, Menschlichkeit und gegenseitiger Hilfe aufzudr&#228;ngen. Egoismus ist seinem Wesen nach immer Habgier, die sich haupts&#228;chlich auf dreifache Weise zeigt: als Machttrieb, Lust und Faulheit. Diese drei [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4408</link>
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		<title>Gestern Abend starb Theo Angelopoulos</title>
		<description><![CDATA[&#8220;Ich erinnere mich, wie ich 1961 nach Paris ging. Ich trank davor mit ein paar Freunden, die mir das Ticket bezahlt hatten, denn ich ging auf gut Gl&#252;ck &#8211; einfach nur mit einem Ticket und weg war ich. Sie riefen: &#8220;Auf deinen Wunsch!&#8221; Und mein Wunsch war: &#8220;Ich m&#246;chte viel reisen.&#8221; Das ist eingetreten. Die [...]]]></description>
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		<title>Br&#228;unerhof</title>
		<description><![CDATA[W&#228;re der Fotograf hier im Br&#228;unerhof, wo Thomas Bernhard naturgem&#228;&#223; einkehrte und mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber einer Wiener Melange verzweifelte, ein wenig h&#246;her platziert, h&#228;tte er in den Spiegeln sehen k&#246;nnen, wie links und rechts auf der Bank neben dem Fotografen eine Unzahl Thomas-Bernhard-Anh&#228;nger mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber ihrer Wiener Melange verzweifelten, doch h&#228;tte er [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4377</link>
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		<title>Kehrwiederspitze</title>
		<description><![CDATA[Die sternbildlosen Jahre, die ich hier sa&#223; und weiterlief, ist mir nie irgendwer begegnet. Und pausenlos hat es geregnet. Als ob ich tr&#228;umte und nicht schlief. Minuten lehnte ich an dem Gel&#228;nder, und mir war gut. Nichts kam zur&#252;ck, die Spur, das Spurverwischen, schon lange bei den Fischen in einer See aus Missgeschick. Dreihundert Tage [...]]]></description>
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		<title>Zazen-Sesshin (3)</title>
		<description><![CDATA[Das Schweigen im Zazen-Sesshin bedeutet, den Morgen sprachlos zu beginnen und den Tag ohne Gutenachtgru&#223; zu beenden, obwohl der Schlafboden unter dem niedrigen Dach zu intimer Enge verpflichtet. Die Gaumensegel meiner Schlafnachbarin brechen nachts das Schweigegebot, ohne dass sie davon erf&#252;hre. Geschwiegen wird auch w&#228;hrend der Mahlzeiten. Aber man verbeugt sich oft. Als Servierer bestimmt, [...]]]></description>
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		<title>Zazen-Sesshin (2)</title>
		<description><![CDATA[Heute ist der 27. Dezember, 14 Uhr, das hei&#223;t, dass die ersten sechs Sitzungen abgesessen sind, dass jeder Sitzende still und unabl&#228;ssig von eins bis zehn z&#228;hlte, immer wieder, bis vierzig Minuten vor&#252;ber waren, bis sechs mal vierzig Minuten vor&#252;ber waren. Wie oft z&#228;hlte ich in zweihundertvierzig Minuten von eins bis zehn? Auch das breiige [...]]]></description>
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		<title>Zazen-Sesshin (1)</title>
		<description><![CDATA[In einem Winkel Deutschlands, wo Schlote und Stollen zu vermuten sind, befinden sich waldige Verstecke. Dort, wo man nachts K&#228;uze rufen h&#246;rt, &#252;ben wir zazen. Zw&#246;lf mal t&#228;glich vierzig Minuten meditieren. Viereinhalb Tage lang. Wenn man dann nicht die innere Wand durchbricht, wann dann? In dieser Frage steckt ein Fehler. Die Nacht zum ersten Tag [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4354</link>
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		<title>zw&#246;lf &#8211; douze &#8211; twelve</title>
		<description><![CDATA[Das Wort Zw&#246;lf ist das, in dem die W&#246;lfe heulen. Die Ungeduld ist zw&#246;lf Kilo Hackfleisch schwer. Der zw&#246;lfte Schluck kommt aus dem Meer. Das zw&#246;lfte &#214;l hilft gegen r&#228;tselhafte Leiden. Apolodor h&#228;lt kein Versprechen. Der zw&#246;lfte Sowieso wird nimmer schweigen. Die zw&#246;lfte Elfe hat jetzt einen Architekten. Zw&#246;lf Hotels passen l&#228;ssig in ein Loch. [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4349</link>
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		<title>Zw&#246;lf</title>
		<description><![CDATA[Ein Himmel. Ein Feld. Drei N&#252;sse. Zwei W&#246;rter. Drei Bl&#228;tter. Ein Zwerg. Ein Punkt.]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4342</link>
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		<title>In den Zw&#246;lften also</title>
		<description><![CDATA[Ruft es den J&#228;ger aus dem Reinen zweiten Eingesagten &#220;berm See hinaus &#220;berm Fisch hinaus ins Wild Weg unterm &#214;l des Bruders Weg aus dem Bauch auch je Der Architektur Der Jagd &#252;berm Widerrist Entgegen - (f&#252;r Hans)]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4334</link>
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		<title>~</title>
		<description><![CDATA[15.01 – Ich hatte unl&#228;ngst eine Spule digitaler Speicherscheiben von einem Zimmer in ein anderes Zimmer getragen. Wie ich &#252;ber eine T&#252;rschwelle trete, wurde mir bewusst, dass ich in meinen H&#228;nden 500 Filme transportierte oder 750 Stunden Zeit, die vergehen w&#252;rde, wenn ich jeden dieser Filme einmal betrachten sollte. Ich setzte mich auf mein Sofa [...]]]></description>
		<link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4331</link>
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