{"id":364,"date":"2009-02-23T15:54:25","date_gmt":"2009-02-23T14:54:25","guid":{"rendered":"http:\/\/der-goldene-fisch.de\/ping\/?p=364"},"modified":"2009-03-16T18:07:24","modified_gmt":"2009-03-16T17:07:24","slug":"wiederfund-10-aus-dem-leben-eines-satzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/der-goldene-fisch.de\/ping\/wiederfund-10-aus-dem-leben-eines-satzes\/","title":{"rendered":"Wiederfund (10): Aus dem Leben eines Satzes"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch nehme die Sonne und werfe sie&#8230;\u201c: Als Marie Sklodowska im November 1891 in einem H\u00f6rsaal der Sorbonne diesen Satz h\u00f6rte, war sie vierundzwanzig Jahre alt. Nachdem sie als Erzieherin gearbeitet, ihrer Schwester Bronia das Medizinstudium in Frankreich finanziert und daheim in Warschau ihren kranken Vater gepflegt hatte, war sie gerade erst in Paris angekommen, um ihr Physikstudium aufzunehmen, und nun h\u00f6rte sie von Paul Appell diesen Satz, von dem sie sp\u00e4ter Eve Curie erz\u00e4hlte und den diese in die Biographie ihrer Mutter aufnahm.<br \/>\nMarie war schon in Warschau von Mathematik und Physik bezaubert gewesen, der Satz von der geworfenen Sonne war ihr nur eine Best\u00e4tigung, dass sie sich endlich auf dem Weg ins Berufsleben befand. Zu welchen wunderbaren Entdeckungen der f\u00fchren w\u00fcrde, wusste sie nicht.<br \/>\nDoch ist das, was Marie Curie \u2013 im Laufe von Jahren, das hei\u00dft: w\u00e4hrend ungez\u00e4hlter wenig wunderbarer, sondern unbequemer und vermutlich zuweilen auch recht eint\u00f6niger Stunden, die sie in einem staubigen, im Winter kaum beheizbaren, zum Behelfsabor umfunktionierten Hangar zubrachte \u2013 sind also die Stoffe, auf sie die dort in den Kesseln mit brodelnder Pechblende stie\u00df, \u00fcberhaupt \u201ewunderbar\u201c zu nennen? Bis sie und Pierre Curie die Elemente Radium und Polonium nachgewiesen hatten, waren ihre H\u00e4nde verbrannt von S\u00e4uren, mit deren Hilfe sie die neuen Stoffe isoliert hatten, und von der Arbeit an der Erforschung einer weiteren Entdeckung, die sich darin verbarg, n\u00e4mlich von dem Element, um das man nun die Reihe <i>Feuer, Wasser, Erde, Luft<\/i> erweitern musste, vom Element Strahlung.<br \/>\nAhnte sie, wenn sie ihre verbrannten H\u00e4nde betrachtete, dass die Auswirkungen dieser Emanation \u00fcber solche Oberfl\u00e4chensch\u00e4den hinausgehen w\u00fcrden, dass das f\u00fcnfte Element schon begonnen hatte, im K\u00f6rperinnern, im Knochenmark, die Leuk\u00e4mie auszubr\u00fcten, an der sie erkranken w\u00fcrde? Schwer vorstellbar, dass die Wissenschaftlerin sich der schlichten Hypothese, die sich aus den Verbrennungen an den H\u00e4nden ergab &#8211; dass es zu weiteren, inneren Verbrennungen kommen konnte &#8211; h\u00e4tte entziehen k\u00f6nnen. Und wenn sie eine Gefahr ahnte, kam ihr da der Gedanke, die Arbeit mit dem Element Strahlung aufzugeben oder auch nur einzuschr\u00e4nken?<br \/>\nWohl kaum. Die Frau, die von dem Satz \u201eIch nehme die Sonne und werfe sie&#8230;\u201c so hingerissen, so mitgenommen worden war, dass sie ihrer Tochter davon erz\u00e4hlte wie von einem Initiationsmoment, h\u00e4tte sich bei aller Rationalit\u00e4t nicht gegen die riskante Arbeit entscheiden k\u00f6nnen. Dabei dachte sie auch in den Dingen des t\u00e4glichen Lebens sehr vern\u00fcnftig, und wenn sie einen praktikablen Weg gesehen h\u00e4tte, sich gegen eine m\u00f6gliche Gefahr zu sch\u00fctzen, h\u00e4tte sie es getan. Leider gab es einen solchen Weg nicht, schon deshalb nicht, weil man Art und Ausma\u00df der Risiken ja erst noch in Erfahrung bringen musste, und abgesehen davon ging es, wenn sie die Pechblende r\u00fchrte, Proben nahm und untersuchte, ma\u00df und rechnete, auch nicht darum, vern\u00fcnftig zu sein. Die Verfassung, in der man arbeitete, l\u00e4sst sich dagegen aus einer \u00fcberlieferten Bemerkung Pierre Curies ableiten: \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass es eine wundersch\u00f6ne Farbe hat.\u201c<br \/>\nNicht nur diesem Hinweis nach ist es fraglich, dass die sich erst allm\u00e4hlich herauskristallisierende Bedeutung ihrer Entdeckung sie antrieb. Es dauerte vier Jahre, bis ein Dezigramm reinen Radiums isoliert war (nicht gerechnet die Zeit, die es brauchte, die neuen Elemente zu erahnen), eine Spanne, gegen die sich die der Entwicklung der Radiumindustrie und der Anwendungen des Stoffs unter anderem auf medizinischem Gebiet kurz ausnimmt, vier Jahre in einem zugigen Hangar, in denen noch gar nicht abzusch\u00e4tzen war, wann die Arbeit zu einem greifbaren Resultat f\u00fchren w\u00fcrde und welche Nutzeffekte sich daraus ergeben w\u00fcrden. Pierre Curies Wunsch aber wurde mehr als erf\u00fcllt. Das Element &#8211; das winzige St\u00fcckchen, das man schlie\u00dflich aus acht Tonnen Schlacken destilliert hatte &#8211; war, wie Marie notierte, von der &#8222;sch\u00f6nsten Farbe&#8220;: es leuchtete.<br \/>\nIch glaube, Marie ging es bei alledem immer noch und immer weiter um den Satz, der in ihr lebte wie ein Bild, in dem sie sah, was f\u00fcr sie zum Gl\u00fcck geh\u00f6rte: die unerh\u00f6rte Freiheit darin, seine Ausblicke auf die M\u00f6glichkeiten des sonderbaren Handwerks, die sie damals, 1891, zu erproben begann. In der Poesie dieses Satzes fand sie all das wieder, und wenn sie ihre verbrannten H\u00e4nde betrachtete, war es vielleicht, als s\u00e4he sie im Grunde nur das Werk der gedachten Sonne, die sie seit dem Tag im H\u00f6rsaal hatte werfen wollen \u2013 aber diese Annahme ist nat\u00fcrlich schon nicht mehr Teil der Geschichte, des offiziellen Lebens dieses Satzes.<br \/>\nSie geh\u00f6rt zu seinem zur\u00fcckgezogenen Dasein in meinem Kopf. Ich begegnete dem Satz, als ich vierzehn oder f\u00fcnfzehn Jahre alt war, in der Curie-Biographie, die meine Mutter mir in der heimlichen Hoffnung geschenkt hatte, irgendwie mein Interesse an einem Fach wecken zu k\u00f6nnen, in dem meine Leistungen einfach unterirdisch waren, und obwohl ich keinen Schimmer davon hatte, wie Formeln wohl funktionierten, sp\u00fcrte ich in dem Gleichnis von Paul Appell, dass sie so etwas wie ein Konzentrat sein mussten, transparent, gehaltvoll und sch\u00f6n. Auch viel sp\u00e4ter noch, als mir langsam schwante, dass ich eben nicht zu denen geh\u00f6rte, die im Chemielabor die Abenteuer erleben k\u00f6nnen, von denen ich als Sch\u00fclerin getr\u00e4umt hatte, blieb mir eine Art Kinderfreude an dem Wenigen, das ich von dort mitnehmen konnte.<br \/>\nAn den Satz dachte ich dann aber lange nicht mehr. Erst neulich traf ich wieder auf ihn, als ich mir das Gedicht <i>Nocturne<\/i> noch einmal ansah. \u201eIch habe schwarze H\u00e4nde f\u00fcrs Gras\u201c, lautet der Schlussvers, und schon als ich ihn schrieb, fragte ich mich, woher dieses Bild gekommen sein mochte, wovon die H\u00e4nde des lyrischen Ich da eigentlich schwarz sind. Von Druckerschw\u00e4rze? Immerhin eine Spur, in einer \u00e4u\u00dferen Schicht des Gedichts. Als ich es mir nun vor ein paar Wochen wieder vornahm, fiel es mir endlich ein: es ist Ru\u00df, und unter dem Ru\u00df sind die H\u00e4nde verbrannt von der Sonne des Satzes.<\/p>\n<p>(Strahlung Sprache \/ Notizen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch nehme die Sonne und werfe sie&#8230;\u201c: Als Marie Sklodowska im November 1891 in einem H\u00f6rsaal der Sorbonne diesen Satz h\u00f6rte, war sie vierundzwanzig Jahre alt. 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