Markus Stegmann
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
geparkter Schatten deiner Matratze:
aufgeschütteltundwiederaufgeschüttelt.
Außen-Histamin mobilster Milben aus
Pakistan oder wars BALKAN schrie ein
Zorn aus modernen Nato-Märchen oder
warns Nasen-Märchen? Hölzern schniefst
du übers Parkett, aber der Augensack
wog schwerer
21. November 2009 19:30
Andreas H. Drescher
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
geparkter Schatten deiner Matratze:
aufgeschütteltundwiederaufgeschüttelt.
Außen-Histamin mobilster Milben aus
Pakistan oder wars BALKAN schrie ein
Zorn aus modernen Nato-Märchen oder
warns Nasen-Märchen? Hölzern schniefst
21. November 2009 15:28
Markus Stegmann
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
geparkter Schatten deiner Matratze:
aufgeschütteltundwiederaufgeschüttelt.
Außen-Histamin mobilster Milben aus
Pakistan oder wars BALKAN schrie ein
Zorn aus modernen
21. November 2009 13:37
Andreas H. Drescher
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
geparkter Schatten deiner Matratze:
aufgeschütteltundwiederaufgeschüttelt.
Außen-Histamin mobilster Milben aus
21. November 2009 12:09
Markus Stegmann
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
geparkter Schatten deiner Matratze
21. November 2009 01:21
Andreas H. Drescher
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit,
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser nie als
allerlang gekannt der Stockschnupfen
20. November 2009 11:17
Hartmut Abendschein
Nicht aber: Die literarischen Weblogs, die durchsetzt sind mit Beiträgen mit dem Charme zusammengekürzter Wikipediaartikel. Die Literaturwikipedianer. Die Reproduktion ohne Transformation.
Nebenbei, im Hof ist noch Licht: Halts Maul sonst twitter ich dir eine. Oder: Morgen gehn wir einen twittern. Undsoweiter. (Die Beispiele strukturalistischer Literaturanalysen im Grundstudium. Goethe mit Jakobson undsoweiter. „Es rappelt und dappelt …“ und so weiter)
Oder aber: um es in anderen, engeren Kleidern zu probieren: kann das literarische Weblog auch und prinzipiell als grossangelegtes Paratextkonstrukt bezeichnet werden; will man den Werkbegriff* erneuern, spräche man vielleicht von einem (je nach dem) komplexen Paratextwerk. Oder – kurz und durchaus im positiven Sinne: Parawerk. (Dabei geht es in den Kommentarsträngen wohl vor allem darum, zu zeigen, wer die feineren Äderchen hat. (-) (Wars nicht ein kleines, pochendes Äderchen an einer Schläfe? In Manns Tristan?)
Texttitelmemo: „so zu sagen“
(Und vielleicht: die Rückkopplungen einbinden. Mässig gebunden. Unregelmässig mässig. Hinweisen: auf Abschiedskarten zum Ausdrucken, bspw.)
Ein paar Proben:
Barocktapeten
Bilder von Insektenstichen oder
Dusch und Shampoospender
Oder:
ersatzhandlungen
entzündung unterm auge
getarnte bunker
(Letzteres schon als quasi-Haiku. Im Barthesschen Sinne. Mit Satori-Effekt. Überhaupt: Mehr arbeiten an einem ernstgemeinten Begriff der Peotik. hor.de/cat/peotik)
[notula nova 62]
* Edit: eine weitere, sehr brauchbare Definition, die wir jüngst in Innsbruck hörten: Ein Werk(ansatz) mit geplanter Unabgeschlossenheit …
20. November 2009 10:41
Markus Stegmann
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit
wendet, wackelt, aber schliesst besser
mit jedem Tritt, denn formloser
20. November 2009 00:16
Andreas H. Drescher
Vor dieser Nase schließt sich die Zeit
18. November 2009 23:56
Martin Zingg
Vierzehnter November
Sass da, die Beine übereinander-
geschlagen, und nicht bereit zu sterben.
Jetzt ist alles wieder gut,
sagte mein Ohrenarzt, die Ablagerungen
der Zeit, in den Gängen, auf dem Trommelfell.
Was dachte er, was ich hören will oder muss,
ob alles gut wird wieder, leichtfertig war mein
Augenblick ja nie, was weiss ich,
ob es jetzt, ich meine, ob es nur noch an den Ohren liegt,
was weiss ich, was ich lieber hören muss.
18. November 2009 23:47