Hans Thill

Wordsworth Colportage

The world is too much with us; late and soon,

Frau Welt hat wieder zuviel getrunken und
man selbst ist nun der Husten, den sie
aus dem Zimmer schickt

hinge »meine« Zeit doch weniger elastisch
um das Handgelenk und wie beim harten
Holz, das über Zäune wächst, hätten wir
Gregors Herde der Vielheit mit uns, Kopf
für Kopf, I´m ok your ok

(Wäre ich kein Feyerschall)

9. Oktober 2020 15:44










Hans Thill

Wordsworth Colportage

William Wordsworth

Wenn das Wort eine Wolle wäre,
redete ich mein schönstes Britolekt
als Brustton, als Inselstiefel
flagello di dio

mich könnte man für einen Schopen
halten, wäre da nicht das Fell eines
Hasenjahrs, stünde nicht auch
Pomona bereit, Göttin des Pektins

27. September 2020 10:53










Hans Thill

Wordsworth Colportage

William Wordsworth

The world is too much with us; late and soon,
Getting and spending, we lay waste our powers;—
Little we see in Nature that is ours;
We have given our hearts away, a sordid boon!
This Sea that bares her bosom to the moon;
The winds that will be howling at all hours,
And are up-gathered now like sleeping flowers;
For this, for everything, we are out of tune;
It moves us not. Great God! I’d rather be
A Pagan suckled in a creed outworn;
So might I, standing on this pleasant lea,
Have glimpses that would make me less forlorn;
Have sight of Proteus rising from the sea;
Or hear old Triton blow his wreathèd horn.

(…)

18. September 2020 09:23










Hans Thill

Zettel

25. Juni 2020 09:51










Hans Thill

Zettel

Cement

6. Juni 2020 12:07










Hans Thill

Zettel

31. Mai 2020 10:07










Hans Thill

Zettel

10. Mai 2020 09:35










Hans Thill

Hans Test

Test spricht in Rätseln, schreibt in Rätseln, was er denkt, ist der Nachgeschmack einer gestrigen Tatsache. Test und Tatsachen? Nach einer halben Stunde ist das Haar noch nicht trocken. Beständige Gedanken machen ihn unruhig. Wird es schwierig, streitet er alles ab. Geistige Tatsachen von gestern. Test fragt sich, warum sie nicht längst aufgebraucht sind. Test sieht den Schmerz, den andere ertragen müssen. Auch der Schmerz ist ein Rest. Er vergeht wie ein Geräusch, oder er bleibt hängen. Test kennt keinen Schmerz, er weiß noch nicht mal wie man friert.

21. April 2020 20:51










Hans Thill

Textikel

DAS KIND, ein Licht kann es locken, der Kopf einer Blume. Wir suchen die Wahrheit im erschrockenen Wort. Das Kind mit der Schraube im Mund, es will sie schlucken. Ein Gewinde von sieben Zoll Steigung, das Fahrrad ist längst geklaut, man schiebt es am Läuterungsberg. Dante, ein Knabe von vier und schon in der Hölle? Es geht Zoll um Zoll, wir geben nicht nach. Das Auge nimmt Maß, Dante greift in die Vollen. Der letzte, der das Licht löscht, als wäre es das Schwarze unterm Nagel, ist der Mönch, ein barfüßiges Etwas, nicht viel mehr als das Kind.

1. April 2020 08:25










Hans Thill

Textikel

DAS QUECKSILBER, so rasch wie edel, insgesamt Metall. Wir aßen von Gabeln. Wir sagten Geben Geben Geben, es war im Krieg im Kreis der Familie, als das Fieber aufkam. Man geht spazieren am Fluß und oft sind die Überbringer von Nachrichten weiblich, haben auch sonst ein lockeres Geld, mal braun mal weiß aus dem Täschchen die grünen Scheine. Mit etwas Kraft ist der Schuh schon gelöst, auch wenn die Bindung ein Kleber ist, der noch mit den Jahren härtet. Den Boden berühren ist eine Kunst, ebenso die Sprünge der Temperatur, es war Oktober, ein Anfang mit herbem schmalem Gold. Das Fracksilber. Das Klappsilber. Das Sprungeisen

22. März 2020 11:41










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