Konstantin Ames

Im Emoticonmuseum in der Troneck-Allee hatte Conni neulich eine sangbare Meinung

Ich möchte nichts von Leuten lesen, die nicht lächeln können und die nichts und niemand überlegen sind, aber so tun als ob. Das sind doch Minusgesichter!
Ich habe darüber nachgedacht, warum mich schmallippige Jungs mehr anekeln als schmallippige Mädchen. Das Ergebnis würde meinen Eltern sicher nicht gefallen.
War neulich mit Opa im Stadion. Bananen schmeißen und Urwaldlaute abfeuern. Ich habe mich nie schwarz-weißer gefühlt.
Stolz ist eine schöne Sache. Stolz macht auch schön. Ich sollte womöglich auch die anderen Lippen endlich einmal schminken.
Oma fragte mich einmal, warum ich eigentlich keine Punkerin bin. Oma ist jetzt im Heim. In ihrem Leben hat sie sich keiner einzigen Frage gestellt, denke ich.
Ich denke, ich bin so schlank, weil ich so schnell denken kann. Der Trick ist ganz einfach: Es denkt immer wer vor mir her. Ich habe gelernt, das zuzulassen. Eines ist immer schneller als anderes. Das Tier heißt Zitier. Es gibt keinen Vegetarismus der Seele.
Mein Geschwister liebt Modellbau. Der Tiger sei ihm wirklich gut gelungen, sagt Opa (Poesie ist so ähnlich wie Lyrik, aber viel zu kompliziert für unsere Deutschleerer), der es wissen muss. Auch er trägt so lustige Dackelkrawatten wie der Onkel im Fernsehen. Der aber viel zu jung sei, sagt Opa, um Dinge zu wissen. Alte Menschen sind albern. Ich frage mich, was geschähe, – Mutti fragt sich das übrigens auch – wenn dem Fernsehonkel vor laufenden Kameras die Dackel plötzlich aus dem Gebinde entflöhen. Würde er dann bescheiden oder weise?
Wir brauchen Literatursportgruppen, ganz in echt jetzt! Nie verstanden, warum sich Leute noch immer Krawatten umbinden und sitzend lesen. Es muss doch raus, nein?
Traue keinem Dichter, sagt Papa, den nicht wenigstens zwei Bewunderer anhimmeln; Niederlassungen zu seinen Füßen. Für ihren neuen Mann gebraucht Mutti gern das Wort «soigniert». Können auch Worte erdrosselt werden? Ich bete darum zu meinem im Schrank versteckten Frosch. Verwest recht rasch.
Ich habe gestern Kinderbücher verbrannt. Seitdem schreibe ich mehr als jede schmallippige Showmasterin. Ich mag schmallippige Showmasterinnen. Ich bewundere sie. Obwohl das schon zu weit geht. Ich hasse schmallippige Showmasterinnen. Noch ihr Haar ist schüchterner als sämtliche Brokerinnen Ochtrups zusammen.
Papa möchte, dass ich ihn George nenne. Seine Vorfahren seien als Flüchtlinge aus Frankreich gekommen. Mutti wird immer dicker. Ich nenne ihn Schorsch. Schorsch bräuchte einen Privatsekretär. Aber das weiß nur ich. In seiner Jugend liebte er das Spiel Worms.
Ich hasse mich dafür, nirgend anders als hier leben zu wollen und immer am Platz zu sein. Meine Klugheit lässt mich schneller altern. Innen bin ich schon 16 Jahrzehnte alt. Ich bin so vielseitig begabt, dass ich nichts richtig vermag. Ich sollte nicht sein, sagt der Spiegel. Nach einer Stunde Wischen in Zeitungen verfliegt das Gefühl zuverlässig.
Jeden Tag. Ich. Höchststrafe. — Meine Stimme jeglicher Partei, die so würbe.

22. September 2017 12:09










Andreas H. Drescher

6 GESCHICHTEN OHNE PERSONAL 6

Holzbläser, ein ganzes Leben lang. Hölzerne Wolken. Ja, sie regnen sich als Köpfe. Die Gesichter nun mit Jahresringen. Es kam nur darauf an, das gut zu deuten. Das Denken eingezähnt von Eselsfleisch und Milch. Das ist die Rückkehr zum verschneiten Weg. Gelängt, gelangt, getauft, geblieben. Ausgegerbt und deshalb kostbar. Kostbarer noch als Pfefferkörner. Ohne Rülpsen jetzt, ganz ohne Rülps. Etwas anderes: gewählte Monstrositäten. Pfiffe und Fische, bruzzelnd vor diesem Pack, das guten Willen geht. Das kam, das ging, das glitt sich auf. Fließend und eingesunken. Scharf. Gerollter Kontinent. Reiner Geschmack als Zunge und als Röhre. So ein Name kann das, doch sonst nichts. Diese abgeschiedene Entdeckung, die die Silben teilt. Was war das jetzt, quer durch die Schräge? Traum? Gesetz? Gelachweint bunt, in Holz. Weiche, überweiche Gräser, ein Pochen darin. Das Gleiten vor den Wochen. Ohne Aufbruch. Gibt es etwas hinter der Schlaffheit? Etwa diese letzte Höhlung unterm Tisch? Das braucht keine Erklärung mehr. Einverfall und zwei: Das Heilige als Zuchtverein. Karnickel, letzte Flüsterung. Damit sich jeder seinen Kopf greift und ihn auf Flöten steckt zur guten Überwachung. Alles, alles Überraschung dieser weißen Weisen. Nicht mal die leiseste Verkrüppelung. Hunger, Prügel, dennoch Gelächter. Also schon wieder dieses eingetauschte Spiel. So winkt das uns. So wirkt sich das aus. Frische Wolken noch einmal, bewährte Zufälle. Das waren sie von nun an und bis bald: diese sechs Geschichten ohne jedes Personal.

WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 6 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER

21. September 2017 18:21










Andreas H. Drescher

6 GESCHICHTEN OHNE PERSONAL 5

Das einzig Problematische ist dieser Ernst der Fingerspitzen. Jedes Detail stört aus sich selbst. Felder von Misstrauen. Der Hagerkeit entgegen. Eine Strippe, schwer Zitat. Was für ein leiser, eiseskalter Rabenflug! Das Waagerechte schon am Himmel. So hält sich das aus, auch noch im Raffen. Halle, Vorgekicher. Vor- und Frühgekicher. Dies Fagott, das sich sein Grinsen bringt und diese große, weise Weiße hinterm Weg. Entgegengesetzt, aber zurück. Wer hat hier wen unter den Tisch getrunken? Ein, hinein in den Geruch nach Fisch. Herzlich, aber nicht für wen. Die Glocke. Doch der Esel hört sie nicht. Bis auf den Fußtritt. Einen Fußtritt hört er über zwei Oktaven. Segen ausgesetzt und zugeschrieben. Womit geliebäugelt? Mit diesem alten Raffen? Ist das neu? Spuren ja! Sterben nein! Das ist ein vorbereitetes, wenn auch nicht Was! Wütende Schwärme von Entdeckungen. Mantische Gelegenheiten unterm Vorzelt. Bis es auch da noch muffig wird. Ganz rund, vom Becken an. Die Frage ist: ist dieser Fidibus jetzt oben oder unten angezündet? Natürlich: dieses Leuchten lebt sich rituell! Schnell sinkt das ab ins Kakophone zwischen Blech und Holz. Das war nicht echt gedacht, noch nicht. Geröstete in Pfeffer. Fußtritte, hübsch abwechselnd in jede Hinterbacke. Das wohligste Getrete. Zur Sache nicht, nicht mal zur Sache. Wachen, Wachton, Wachston, flugs mit Augen aufgezogen. Eingefüttere und umgekert, auch vor dem Blick. Fast im Stand schon, fast im Stand, zuunterst diese Säcke. Ein letzter Fußtritt noch, denn sonst ist leider nichts bewiesen.

WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 5 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER

21. September 2017 17:58










Andreas H. Drescher

6 GESCHICHTEN OHNE PERSONAL 4

Ein Festgelage vor dem Eis. So ausgestummt und fern und frei verfügbar. Mit nur einem Auge. Das Zeichen berichtet. Selbst Licht ist das nicht. Vom Himmel nicht und sonst und sonst. Ein Paar, das sich so nach und nah noch selber hat. Der Strudel hier, aus Kresse und Zweigen. Die Unterirdische Empfehlung. Aufgezogene Gefäße voller Stumm. Gesetz und Tisch. Hier sind die Holz- und hier die Blechbläser. Raffend, hochgebaute Jahre. Zerlesener Rumpf mit Kühen. Bist du das? Noch bis zum Hals, doch weiter keinesfalls. Die Strömungen so heimisch wie ein Buckel voller Buschland. Ein Tanz. Zweierlei Leben heben aber eben Eber einen Krüppel. So ein Gegaukel, Heulsusen in Ei. Den Nichtsnutz vorgestohlen. Eingearmter Schreck. Umsonst, bis auf die Münzen, die auf der schmalen Seite stehn. In Schüsseln vor dem Stroh. Noch eine Ecke. Eine hinter und eine hinterhinter einer. Leichter Bezirk, prall voller zwölfbeiniger Tiere. Vorgehobelter Geruch nach Brot. Da kommen sie: Milchzapfer, Profiteure, alle eingepackt in ihren Grind. Der erste Sand steigt auf und färbt die Spiegel schwarz. Eselsdung, so ist das zugegangen. Diebe aus Glück. Ihr heimlicher Gesang. Lass kommen, wer noch kommen will. Wenn auch keiner weiß, woraus sein Weiß besteht. Gedrängtes Licht, Geklapper. Wieder ein Tropfen in der Hose. Offener Wald und dieser Esel, der sich fast vergeblich an der ersten Faust versucht. Gut tut, wenn das Lachen noch sich selber lacht. Eis gesetzt ins Wahre. Vogelschrei vor dampfendem Kristall. Also ein großes Spiel aus Zeit.

WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 4 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER

21. September 2017 07:27










Andreas H. Drescher

6 GESCHICHTEN OHNE PERSONAL 3

Ein leises Wanken in der Wirkung. Zwei Paare schon im Pansen. Hoch balsamisch, besser als die Krümel auf Oliven. Immer eine Handbreit vorwärts. Nach Belieben dieser Traum der Wiederholung. Belagerungen, drei Mal durch die Güte, dann aber doch starr. Die Narbe eingestanzt vor der Erregung. Noch einmal balsamisch. Vor dem roten Band. Die Zunge. Eingeritztes Auszerreissen. Fröhliche Stände, jährig, schiffend, prächtig, doch versehrt. Zutritt. Wer diesen Duft echt macht, wird bald zu einer Pfote. Einbedeutet, ausgeschlafen. Neue Ziele, beidseitig der Schrein. Milch und Kohle. Und das Dritte auch, das nicht zu sagen ist. Glaubmüde Städte. Vorgetrocknet, als die Vogelscheuchen vor dem Tritt. Der wirkliche Name. Andere. Ein Berg mit einem in den Himmel aufgesetzten Fuß. Gutgut. Pistazien. Gutgut. Unnötig rote Lippen. Ein bisschen Augenschmalz nach einem tiefen Blick. Privateste Apokalypsen. Hyazinthen, Schrecken auf und ein. Unverdauter Schrecken, zweimal höher als es selbst. Nur durch diesen Strohhalm. Weil es klimpert. Prustendes Vergnügen, bevor die Lilie sich unter oder umgekehrt. Der Form nach hager, oder eingefroren. So stockt die Milch ihr Flussbett aus. Das flüstert querer durch die Krypta als: Karfunkel, Gift, goldene Säulen. Rund wird das irgendwie. Vielleicht durch diesen Spiegel unterm Wolkenbauch. Ganz gestützt. Zwölftausend Briefe. Kinderschleudern. Liegt es daran? Getunkt und wieder eingetunkt, bis in das Knacken unterm Knie beim Aufstehn. Ein Vorfall hinterm Rücken muss ja noch kein Rückfall sein.

WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 3 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER

19. September 2017 21:30










Andreas H. Drescher

6 GESCHICHTEN OHNE PERSONAL 2

Langsam kommt das vor: ein Schaben, umgekehrte Pausen. Knacks, da geht es aus. Die vorletzte Gelegenheit zum Hochzeitmachen. Und wie? Einen Finger in die Nase, einen in den Muskel dieser Frucht. Gewonnen, eingelobt. Gewandte Sänger. Und das schwere Ohrensausen fast perfekt. Diesmal wählen sie sich einmal seinen, einmal ihren Mund. Gesänge hintenaus, bis an die Grenze der Seide. Zweieinigkeiten, fast schon Zwie. Jaja, ein wenig Ketzerei umhin. Studierte Gänge, Nierenstein und Bein. Froh macht das. Die Wünsche kürzer in der Zeit, der Suche auf der Suche. Erfundene Behebung. Bettgeruch. Daher, woher die erste Kopfnuss kommt. Pfeifend, zur Betrachtung ohne Widerschein. Weg, ganz weg, ein Fernes. Kurz, so kurz zur Ankunft das. Eigens ist es nicht der Sieben Künste. Nötig, ohne Not genug. So rasch in prickelnden Himmeln. Nie endende Mühlen. Dort im Sack die Barschaft der Kniffe. Labsal der Pasteten, auch wenn sie gefälscht sind. Huf zurück. Gekritzel. Gekritzel und Fliegengekrakel. Beunruhigte zur Prüfung dieses Instruments. Ein Holzbauch voller Nachtigallen. Offene Länder. Zungen, nichts als Zungen. Kurios, doch abgesteckt. Flach und ohne Rand. Zusammengefasst: ein Schnalzen. Die Suche ein Gedächtnis. Größer geworden, noch größer. Wer hat schon gelernt auf einem Haar zu gehen? Eine Hoffnung, die sich fortrührt und verliert. Als Liebesbrief vom Pol. Hier das Arsenal: ein Mond, die Lügen, ein Quillen, Glück, der Morgenstern. Behütet dieses Ohr, sehr halb behütet. Vielleicht selbst Sonnen: treibend, luftig – schnell dahin.

(WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 2 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER)

14. September 2017 10:43










Konstantin Ames

Du kennst die Schokolade, sie heißt Collage

Den Klimax in allen Ehren enteignend und den personallosen Geschichten von A.H. Drescher freundlich zugewandt

Die Wende der Rede hast du hastig erlebt. Die Abschaffung von Gallensteinen.
So wie so. Minne? Eher in Pinneberg als im Samteinband. Musik!
Ein Hoch auf übermalte Gedichte und arg gebeutelte Sympathieblasen.

Der dt. Herbst endet immer beim Kilometerstein 21. Verstehe das.
Wem Poesie kein Zeitvertreib ist: Kein Baum ohne Lettern. Das steht alles so …

Die Jungs jeglichen Geschlechts sind so zart und innen ganz schweinchenfarben.
An die edelsten Anfänge des Erbringens von Bauernopfern werden die guten
Wasserkriege erinnern. Frischesten Wassers gewiss und nochmal. Deshalb
ist’s eine Sache von Wenigen, nicht des aufpoppenden Kalbs, sagt der Plebs.

Das Y von Jetzt ist ein Baum ohne Blätter … schon im Musil. So nah die Meldungen.

14. September 2017 10:34










Christian Lorenz Müller

PEINLICHERWEISE POETISCH VERGRÖSSERT

Dieses Gedicht hat große Angst
erwischt zu werden: In seiner Tasche
versteckt es ein Regentonnen-Teleskop,
das es in der Nacht
gern zum Himmel richtet.
Genau, es geht dem Gedicht um die Sterne,
die in der stets frisch geschliffenen
Wasserlinse zu sehen sind,
peinlicherweise bis zum Tausendfachen
poetisch vergrößert.

„Das ist Eskapismus, ausgerechnet in Richtung All“,
flüstert verschämt das Gedicht.
Es weiß um den Wasserstoff,
weiß, dass seine Metaphern
spätestens in zwei Milliarden Jahren
komplett verglühen werden,
und doch zieht es Nacht für Nacht
heimlich das Regentonnen-Teleskop hervor
und schaut und schaut
bis Wind aufkommt
der die Linse trübt.

12. September 2017 10:06










Andreas H. Drescher

SECHS GESCHICHTEN OHNE PERSONAL I

Eine Bläsergruppe. Das kann nur eine Grube sein, als Gänsehaut. Mitten unter die ernsthaften Leut mit ihren Mistgabeln gesetzt. Die Vision des Hurenhunds. Verirrte Nebel, also ein Heiliger, querab zur Nacht. Der heilige Strohsack schabt das Gesicht vor diesen Kupferkessel. Richtung Kopfnuss hin. Ein Geschenk, fast also gleich. Abgesenkte Stimmen, Küsse auf die Augen. Besser kann es gar nicht weitergehen. Den ganzen Winter eingeschwitzt und bäuchlings als ein Amulett versteckt. Fortgeschüttete Reisen, einmal herumgetan. Aber nicht als Splitter, abgesteckt. Vorsicht vor der Wut der Narbe. Woher kommt es denn, das Quergesicht? Der Turm mündet noch immer in den Himmel. Knirschende Arkaden. Der Zimt kehrt zu sich selbst zurück. Geschrei. Der letzte Morgen vorm Besitz. Die hohe Gittertür, den Seilen eingewunden. Stich. Der Schweiß der halben Wege. Eingesprengt. Nur das: zum Hafen. Bis oben hin mit Bergen voll der Bauch des flachen Wassers. Undeutlich und spiegelnd. Vom Nabel abwärts die Zisterne. Unterirdisch Trost. Herdab, Herdan. Was will das Verlieren hier und wieder fahren? Die kümmernden Betrunkenen. Ein Kuckucksschrei. Sie finden das: die Reise. Einmal zweigestanden. Dieser gelbe Widerschein. Unglück irrt das Unterbrochene der Religionen. Heiliger Hüstler vor dem Nierenstein. Stricke, die sich drehen. Lob der Lügen. Zum Fischteich hingerannt und angefüttert. So wird das Gerben leicht und fängt als Geige an. Im Äußersten des alten Horns. Die Haare vor dem Streichen eingefärbt und gut bezahlt mit diesem Queren.

(WIEPERSDORF-EINSPIELUNG 1 ///// KOMPOSITION UND PIANO: JONATAN FIDUS BLOMEIER)

11. September 2017 20:27










Tobias Schoofs

CONSTELACIÓN

avenidas
avenidas y flores

flores
flores y un chulo

avenidas
avenidas y un chulo

avenidas y flores y un chulo y
mujeres

9. September 2017 13:30










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